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Freizeit in der Pandemie

Naturspiele gegen Langeweile

Kindern fällt zu Hause die Decke auf den Kopf? Ab nach draußen: Waldkindergartenleiterin Ramona Hock kennt Naturspiele für große und kleine Wildnisabenteurer - das perfekte Mittel gegen Langeweile.

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Die Kinder sammeln drei bis fünf am Waldboden liegende Stöcke, die so lang sind wie sie selbst groß. Die Stöcke stecken die Kinder versetzt mit etwas Abstand in die Erde. Jetzt fehlen noch Wurfringe: Die lassen sich gut aus dünnen Weiden biegen, formen und wickeln. Die Kinder fertigen so viele Wurfringe an wie sie alt sind. Jetzt wird ein Abstand markiert, dann gezielt. Wer trifft mit seinen Ringen die Stöcke?

© Thomas Warnack

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Kinder und Erwachsene begeben sich auf Expedition und entdecken: ein Stück Flechte; etwas, das nicht in die Natur gehört; etwas, das Musik macht; etwas, das man essen kann; etwas, das an ein Tier erinnert; Blätter von drei verschiedenen Bäumen; Nadeln eines Nadelbaumes; zwei verschiedene Zapfen; etwas, das man essen kann; zwei Fraßspuren von Tieren; drei verschiedene Trittsiegel; einen „Hubschraubersamen“; vier verschiedene Vögel; etwas Rotes; etwas Blaues; etwas Grünes; fünf verschiedene Knospen; ein Rindenstück; zwei Rehschlafplätze; sieben Schneckenhäuser.

© Matthias Bein

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Bei einem Spaziergang kann die Familie Naturmemory spielen. Dazu braucht man zwei Tücher und los geht die Reise. Sobald ein Platz gefunden ist, an dem sich alle wohlfühlen, breiten die Eltern ein Tuch am Boden aus. Die Familie sammelt nun acht bis zehn Naturschätze. Jeder legt seine Fundstücke aufs Tuch, dann schauen alle die Schätze etwa eine Minute ganz genau an, bevor diese mit dem zweiten Tuch abgedeckt werden. Nun werden alle Schätze ein zweites Mal gesucht. Nach fünf Minuten treffen sich alle wieder und vergleichen ihre Fundstücke mit denen auf dem Tuch.

© Elisa Katt
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Für das Spiel „Kamera klick“ braucht jeder einen Partner: Einer ist der Fotograf, der andere die Kamera. Die Kamera hat die Augen geschlossen und wird ganz achtsam vom Fotografen herumgeführt. Der Fotograf sucht sich ein Fotomotiv, zu dem er die Kamera führt – zum Beispiels ein Maulwurfshügel oder ein Insekt in einer Blüte. Wichtig ist, dass der Fotograf seine Kamera genau einstellt: Die Kamera könnte in die Hocke gehen und oder den Kopf in die entsprechende Richtung drehen. Dann klopft der Fotograf der Kamera zweimal auf die Schulter. Die Kamera öffnet die Augen, schaut das Motiv gut an und macht ein „Foto“. Der Fotograf klopft erneut einmal auf die Schulter der Kamera und führt sie zu einem neuen Motiv. Zuhause können die Kinder ihr Lieblingsmotiv aufmalen.

© Elisa Katt

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Bäume mit Lehmgesichtern verzieren - am besten, wenn es gerade geregnet hat: Kinder matschen und formen Erde und Lehm zu Gesichtern, die sie auf Baumstämme oder den Boden legen. Mit Waldschätzen, die in den Lehm geklebt werden, entstehen lustige Gesichter.

© Paul Zinken

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Die Münze entscheidet: Zu Beginn des Spaziergangs legt die Familie fest: Kopf bedeutet der linke Weg, Zahl der rechte – oder umgekehrt. An jeder Weggabelung wird nun die Münze geworfen. Dabei kann man ruhig auch Abbiegungen nehmen, die man sonst nicht wählen würde. Wo wird die Reise wohl hinführen?

© Elisa Katt

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In Pfützen springen, Schätze finden, auf Baumstämmen balancieren: In und von der Natur können Kinder eine Menge lernen.

Veröffentlicht
Von
Katharina Buchholz
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Bonus-Tipp: Bei den Ausflügen in die Natur unbedingt etwas zu essen, zu trinken und Sitzunterlagen für alle mitnehmen.

© Annette Riedl
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