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Popakademie

Die zehn erfolgreichsten Businessstudenten

Der Begriff „Mannheim Mafia“ ist scherzhaft gemeint, aber auch anerkennend: Schließlich verweist er darauf, dass die gut miteinander vernetzten Popakademiker aus Hubert Wandjos Musikbusiness-Fakultät inzwischen viele Schlüsselpositionen in der Musikindustrie besetzen. Diese Top-10-Liste ist eine Einschätzung dieser Zeitung zum 15. Jubiläum der Popakademie.

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1. Platz Konrad Sommermeyer (39, rechts): Als Geschäftsführer von Guerilla Entertainment arbeitet im Stil eines klassischen Künstlermanagers eng mit Deutschpopstar Tim Bendzko zusammen, dessen Karriere er auch aufs Gleis gesetzt hat - ähnlich wie über Jahre auch bei der Erfolgsband Frida Gold. Das von ihm geleitete Label Jive Germany kooperiert mit Sony Music Entertainment. Auf diesem Archivbild posiert Sommermeyer am 8. Mai 2014 im dänischen Kopenhagen als Mitglied der deutschen Jury zum dortigen Eurovision Song Contest. Von links die anderen Mitglieder Andreas Bourani, Jennifer Weist von der Band Jennifer Rostock, Rapper Sido und Sängerin Madeline Juno. Bild: dpa

© Jörg Carstensen

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2. Platz Sebastian Andrej Schweizer (39): Als Chef des Stuttgarter Labels Chimperator Productions (Die Orsons, Maeckes, Teesy) ist er mitverantwortlich für den rasanten Aufstieg und andauernden Erfolg des Pandarappers Cro. Auf diesem Archivbild vom 13. Februar 2013 ist Schweizer im Berliner Chimperator-Büro zu sehen. Bild: Sebastian Schweizer

© Stephanie Pilick

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3. Platz Michael Stockum (35): Der 35-Jährige ist „Head of Four Music“. Er startete 2004 einst als Praktikant beim Unter-Label von Sony Domestic, das 1996 von den Fantastischen Vier gegründet wurde und Künstler wie Mark Forster, Marteria, Jennifer Rostock oder Joris vertritt.

© Four Music/Sony Entertainment
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4. Platz Nico Meckelnburg (37): Unter anderem als Geschäftsführer von Mec-Early Entertainment vertritt der Popakademiker der ersten Stunde nicht nur Erfolgsrapper wie 187 Straßenbande oder Kontra K, sondern auch Sänger Alex Diehl, Komiker und Autoren. Dazu kommen Leitungsfunktionen bei Das Maschine oder We Publish Music. (Bonez MC, Gzuz, OK Kid, Flo Mega u.a.)

© Popakademie

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5. Platz Maria Heimer (32): Arbeitet als Director Artist & Label Services beim schwedischen Streamingdienst Spotify, dessen Logo, hier zu sehen ist, und möchte kein Bild von sich veröffentlicht sehen. Bild: dpa

© Britta Pedersen

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6. Platz Timo Kumpf (37, links): Der Get-Well-Soon-Bassist prägt als Chef von Delta Konzerte sowie Veranstalter mit Maifeld Derby und Zeltfestival das Musikleben in der Region. Das Archivbild aus dem Juni 2017 zeigt den ahl-Mannheimer aus dem Odenwald im Gespräch mit Kulturredakteur Jörg-Peter Klotz im Palastzelt seines auch international hochangesehenen Indie-Pop-Festivals, das mit viel, auch ehrenamtlicher Unterstützung früherer Popakademiker über vier Bühnen am Reitstadion geht.

© Rinderspacher

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7. Platz Jules Kalmbacher (27): Der aus dem Odenwald stammende Musiker und Komponist legt Wert darauf, als Wirtschaftsstudent geführt zu werden. Enormen Erfolg hat er bisher aber als Produzent von Deutschpopstars wie Xavier Naidoo, Mark Forster und cro oder der US-Band Imagine Dragons. Bild: Rinderspacher

© Manfred Rinderspacher

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8. Platz Daniel Standke (37): Der Geschäftsführer und Inhaber der Berliner Firma L’Agentur managt unter anderem Star-DJ Felix Jaehn („Ain’t Nobody (Loves Me Better)“).

© Popakademie

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9. Platz Paul Grauwinkel (23): Prägt als Manager und Geschäftsführer der gemeinsamen Firma Paper Plane Records Alice Mertons Karriere mit, die seit 2016 weltweit enormen kommerziellen Erfolg verzeichnet. Das Archivbild vom 12. April 2018 zeigt die "No Roots"-Sängerin bei ihrem Auftritt bei der 27. und vorerst letzten Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo in Berlin. Bild: dpa

© Jörg Carstensen

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10. Platz Kerstin Ganzemüller (31): Kerstin Ganzemüller 31, ist zum Manager Music Publishing Partnerships bei der Internettplattform YouTube und Google Play aufgestiegen.

© Popakademie
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Thema : Popakademie Baden-Württemberg

  • Open Air Kraftvoller Rock vor dem Lorscher Kloster

    Von Kritikerlieblingen zum europaweit gefragten Liveact, hieß es einmal über die Band The Intersphere. Nun gab sie ein Konzert auf der Klosterwiese und trotz des schlechten Wetters fanden sich einige eingefleischte Fans ein. Die Klosterwiese bietet für Veranstaltungen dieser Art ein ausgezeichnetes, weitläufiges Areal, auf dem für solche Events Bühne und auch zahlreiche Biertischgarnituren für die Gäste aufgebaut werden können. Wie man den Gesichtern der Gäste ablesen konnte, braucht sich The Intersphere keine Gedanken um Freunde ihrer Musik zu machen. Zuvor gab die Formation Leyf bereits ihre musikalische Visitenkarte ab und wurde ebenso für die Darbietungen vom Publikum mit viel Applaus belohnt. Nach Fassung zu ringen, Wut zum Ausdruck zu bringen und trotzdem auch zart und zerbrechlich zu sein, brachte die Band ihrem Publikum gut rüber. {element} Nach knapp einer Stunde Livemusik folgte ein kleiner Umbau auf der Bühne, bevor The Intersphere von den Fans lautstark begrüßt wurde. Den Mannheimern gelang, wovon viele Musiker träumen: Mehrere veröffentlichte Alben und eine stetig wachsende Fangemeinde. Im Fokus haben sie jedoch die fulminanten Konzerte, mit denen die Band selbst größte Zweifler bekehrt. Die Band spielt progressiven Rock, teilweise „Musik für Musiker“, wie Fans der Szene schon sagten. {furtherread} Mit Progressiv Rock lockt man sicherlich nicht jeden zum Konzert. Es ist ein Genre, bei dem sich Protagonisten und Publikum fernab von althergebrachten musikalischen Schemata mit neuen Formen der Musik beschäftigten. The Intersphere ist keineswegs eine Band der leisen Töne. Kraftvoll, gewaltig – und alles vibriert. So spielten sie auch auf der Lorscher Klosterwiese. Die vielen eher tiefen Töne gingen dabei durch und durch. Vom Publikum wurden sie für ihre druckvollen Darbietungen an vielen Stellen reichlich mit Applaus belohnt. Gelernt an der Popakademie Die heutige Band, das waren einmal vier Studenten der Mannheimer Popakademie. Ihre Rockband ist, sagen einige, in der deutschen Musiklandschaft ziemlich alleine unterwegs. Damit besetzen sie quasi eine Nische, wobei eine Nische auch immer ihre besonderen Reize hat. Zu Beginn ihrer Karriere hieß die Band Hesslers, der Nachname des Sängers und Gitarristen Christoph. Statt auf Formeln und Formate zu setzen, hörte man bei The Intersphere immer auf die Herzen und Hände. Sie haben damit auch zu einer Verschiebung der Grenzen anspruchsvoller Rockmusik beigetragen. Schaut man die letzten Jahre an, könne man das über nur wenige solcher deutschen Bands sagen, heißt es unter Musikkennern der Szene. Textlich befassen sich die Musiker ebenso mit Dingen, die unser Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen. Täglich sind wir ihnen ausgesetzt und The Intersphere nimmt diese wie auch außergewöhnliche Erfahrungen auf, um sie musikalisch umzusetzen. Bei zahlreichen Texten der Band fließen somit ganz persönliche Erfahrungen mit ein. Beeindruckt hat die Band ihre Fans während ihrer Livekonzerte stets aufs Neue und auch mit ihren Alben haben sie sich einen Namen gemacht. So mit „Hold On, Liberty!“. Neben ihren Auftritten, wie dem in Lorsch am Freitagabend, boten sie ihren Fans während der vergangenen Jahre stets ein besonderes Musikerlebnis. Das gilt ebenso für ihren Auftritt bei Rock am Ring. The Intersphere, das sind auch vier Musikerpersönlichkeiten mit vielen Fähigkeiten und Facetten. Alle diese Facetten bringen sie im wahrsten Sinne des Wortes auf die Bühne. So auch in Lorsch. Die Fans der Band ließen sich beim Konzert jedenfalls gerne fernab von Genregrenzen in eine nicht alltägliche Musikszene entführen. Organisiert wurde das Konzert durch den eingetragenen Verein Dezibel Musikkultur. Ziel des Lorscher Vereins ist die Erhaltung und Förderung der lokalen Musikkultur, Veranstaltungen und Festivals in der Umgebung. Die ersten Planungen für den Auftritt von The Intersphere liegen etwa ein Jahr zurück, erfuhr das Publikum.

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