AdUnit Billboard
Fußball

Adamyan und Kramaric lassen Hoffenheim jubeln

In der Schlussphase hat die TSG Hoffenheim am Freitagabend das Spiel gegen Borussia Dortmund gedreht. Nach dem Mario Götze für die Gäste zur Führung traf, schossen Sargis Adamyan und Andrej Kramaric die Kraichgauer in den letzten zehn Minuten des Spiels zum 2:1.Heimsieg.

Bild 1 von 7

Mats Hummels (Mi.) scheitert mit einem Kopfball.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Bild 2 von 7

Jubel um Torschütze Mario Götze (Mi.) nach seinem Treffer zur BVB-Führung.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Bild 3 von 7

Ihlas Bebou steigt gegen Mats Hummels zum Kopfballduell hoch.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler
AdUnit Billboard_1
AdUnit Mobile_Pos2

Bild 4 von 7

Sebastian Rudy am Ball, Jadon Sancho läuft hinterher.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Bild 5 von 7

Zweikampf zwischen Christoph Baumgartner und Manuel Akanji.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Bild 6 von 7

Andrej Kramaric bejubelt zusammen mit Kollege Robert Skov seinen Siegtreffer zum 2:1.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Mehr zum Thema

Hoffenheims 2:1-Sieg gegen Dortmund

TSG-Trainer Schreuder trifft die richtigen Entscheidungen

Nach Andrej Kramarics Siegtreffer in der 87. Minute ballte Alfred Schreuder die Faust und schrie die Anspannung aus sich heraus. Der Hoffenheimer Trainer hatte beim Sieg über Dortmund die richtigen Entscheidungen getroffen.

Veröffentlicht
Von
Jürgen Berger
Mehr erfahren

Bild 7 von 7

Freude und Leid nah beienander: Während die Hoffenheimer nach Abpfiff jubeln, ist die bei den Dortmundern groß.

© PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Thema : TSG 1899 Hoffenheim

  • 1899 Hoffenheim Weghorst und den Negativtrend stoppen

    Sebastian Hoeneß hat am vergangenen Sonntag ganz genau hingeschaut beim Spiel des nächsten Gegners VfL Wolfsburg, der an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) nach Sinsheim kommt. Beim Trainer der TSG Hoffenheim ist zuletzt eine emotionale Reaktion von Torjäger Wout Weghorst hängengeblieben. Drei Mal habe dieser nach einer vergebenen Großchance auf den Boden geschlagen und wurde zu Wut Weghorst. Das Problem: Der niederländische Nationalspieler traf später nicht nur zum 1:1 gegen die Eintracht, sondern ist so etwas wie das personifizierte Kraichgau-Schreckgespenst. In Sinsheim benutzt der 29-Jährige seine Hände immer zum Torjubel und nicht, um Wut rauszulassen. „Er ist die zentrale Figur, sportlich, aber auch emotional“, sagt Hoeneß: „Wir müssen schauen, dass er nicht so sehr in torgefährliche Räume kommt.“ Gegen keinen anderen Club in der Bundesliga trifft Weghorst lieber, sieben Mal in sechs Begegnungen. Zuletzt hießen die Wolfsburger Torschützen bei den Auswärtsspielen in Sinsheim Weghorst, Weghorst, Weghorst, Weghorst und natürlich Weghorst. Und dieses Mal? „Bei langen Bällen wirst du nicht immer in der Lage sein, ihn zu verteidigen“, ahnt Hoeneß, der das W-Problem im Kollektiv lösen lassen möchte. {element} Allein wird auch Andrej Kramaric, der Hoffenheimer Weghorst, seine Torflaute nicht beenden. Die hält nun schon – für seine Verhältnisse wohlgemerkt – ungewohnte 451 Minuten lange an. Der Kroate ist noch ohne eigenen Treffer in dieser Spielzeit. „Wenn wir wie in Bielefeld Chancen herausspielen, dann werden zwangsläufig wieder bei ihm Tore folgen. Da mache ich mir keine Gedanken“, sagt Hoeneß. Gegen Wolfsburg dürfte das schwierig werden. Gerade einmal zwei Gegentore hat der aktuelle Tabellenzweite kassiert. „Wir können nicht von einer Vielzahl an Torchancen ausgehen, deswegen wird es um Effizienz gehen“, vermutet Hoeneß. In den entscheidenden Momenten die Tore machen, lautet deshalb die Devise. So wie in der vergangenen Rückrunde im März, als das Duell TSG gegen VfL Weghorst 2:1 endete. Kramaric hat unterdessen Zusatzschichten im Training eingelegt. Im Fokus dabei: Torabschlüsse. „Er macht grundsätzlich mehr als andere, das war auch diese Woche so“, sagt der TSG-Trainer über den 30-Jährigen, der angeblich beim FC Valencia für die nächste Saison als dann ablösefreier Spieler auf dem Wunschzettel steht. Mehr Punkte müssen her beim Kraichgauclub, fünf nach fünf Spielen sind nicht zufriedenstellend. Was den Entwicklungsprozess betreffe, sei man auf dem richtigen Weg. „Was die Punkte angeht, haben wir sicherlich den einen oder anderen Punkt zu wenig“, sagt Hoeneß. Rudy mit Rückenproblemen {furtherread} Bei der erhofften Trendwende nach vier Spielen ohne Sieg soll auch die neue Achse um Florian Grillitsch, Diadie Samassekou, Pavel Kaderabek und Ihlas Bebou mithelfen. Das Quartett stand bei der Nullnummer in Bielefeld erstmals in dieser Bundesligasaison von Beginn auf dem Platz. Und dürfte auch am Samstag gesetzt sein. „Wir werden sicherlich nicht nochmal fünf Wechsel sehen“, sagt Hoeneß. Sebastian Rudy zwickt es immer noch im Rücken, Munas Dabbur und Angelo Stiller kränkelten jeweils in der Trainingswoche.

    Mehr erfahren
  • 1899 Hoffenheim Hoffenheimer Unwohlsein

    Das kleine Jubiläum war Sebastian Hoeneß kein Wort wert. Zum 50. Mal stand der 39-Jährige als Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim an der Seitenlinie – und sah ein 0:0 seines Teams bei Arminia Bielefeld. Graues Mittelmaß nach fünf Spieltagen und vier Spiele ohne Sieg – ein Graus für Hoeneß’ Selbstverständnis. „Wir haben den Anspruch, in der oberen Hälfte zu bleiben. Deswegen müssen wir schauen, dass wir schnell Punkte holen. Das haben wir vor“, sagte der Neffe von Uli Hoeneß. Der große Bayern-Macher oder Papa Dieter, einstiger Münchner Meisterspieler und Bundesliga-Manager in Berlin und Wolfsburg, haben die Messlatte für den jungen Fußball-Lehrer gelegt. Und natürlich auch die in der TSG-Vereinschronik zahlenmäßig vor Hoeneß liegenden prominenten Vorgänger Julian Nagelsmann (136 Spiele), Ralf Rangnick (132) und Markus Gisdol (96). Doch auch sie stießen irgendwann an Grenzen, insbesondere in der jüngeren Vergangenheit. „Zu Beginn viel Glück“ {element} Denn da sprudelten die enormen Zuwendungen des Club-Mäzens Dietmar Hopp, der nach eigenen Angaben 240 Millionen Euro in das Projekt (inkl. Stadion) investierte, nicht mehr – wie einst noch in der Saison 2008/2009. Damals wurde der Neuling nach einer traumhaften Hinrunde mit Stars wie Luiz Gustavo oder Sejad Salihovic Herbstmeister und eroberte die Herzen der Bundesliga-Fans. Seit einigen Jahren muss der Verein nun alleine funktionieren, kann das auch, aber nicht so, wie von Haus aus erfolgsgewohnte Menschen wie Hopp oder auch Sebastian Hoeneß das möchten. Die Basis für Erfolg, der Kader, ist im Kraichgau in der Gegenwart nicht schlecht, nimmt man nur einen Star wie Andrej Kramaric. Aber es muss schon vieles passen. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten entwickelten sich in der Länderspielpause, sagte Hoeneß. 15 Spieler seien unterwegs gewesen, in Bielefeld standen fünf Profis der Wunsch-Achse erstmals von Beginn an auf dem Feld. {furtherread} Die TSG hatte nicht nur nach Meinung von Torwart Oliver Baumann „zu Beginn viel Glück“ angesichts dreier Bielefelder Großchancen, darunter ein Pfostentreffer von Robin Hack. Baumanns Wahrnehmung deckte sich mit der ersten Analyse von Hoeneß. Anders als nach der schwachen Leistung seines Teams beim 0:2 gegen Mainz blieb der ehrgeizige Coach in seiner Bewertung moderat und verhalten optimistisch. „Wir wollen nach vorne schauen, die Dinge benennen, die nicht so gut waren, aber auch die, die gut waren. Die Jungs müssen fit bleiben und dran bleiben. Und dann werden wir uns entwickeln, davon bin ich überzeugt“, sagte er. dpa

    Mehr erfahren
  • 1899 Hoffenheim Hoffenheim hofft auf Lerneffekt

    Am Mainz 05 ist TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende beim Heim-0:2 krachend gescheitert. Nun geht es am fünften Spieltag an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) zu Arminia Bielefeld.

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1