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Steigendes Interesse - In den bundesdeutschen Kommunen gibt es gegenwärtig immer mehr Flächen für Gebäudegrün

Wirksames Instrument der Stadtklimatologie

Von 
bugg
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Längst geht es nicht mehr primär um ästhetische Aspekte, vielmehr etabliert sich die Erkenntnis, dass Dach- und Fassadengrün wirksame Instrumente der Stadtklimatologie sind. © BUGG

Saarbrücken. Wie wollen die Menschen in Zukunft leben, wohnen und arbeiten? Die Veränderungen infolge des Klimawandels sind deutlich spürbar und haben die breite Öffentlichkeit für die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung sensibilisiert. Nach den Hitzesommern 2019 und 2020 waren es in diesem Jahr vor allem die verheerenden Hochwasserkatastrophen an Ahr und Erft, die Städte und Gemeinden, aber auch Versicherungen und Investoren aufgeschreckt haben.

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Gebäudegrün als Instrument

Längst geht es nicht mehr primär um ästhetische Aspekte, vielmehr etabliert sich die Erkenntnis, dass Dach- und Fassadengrün wirksame Instrumente der Stadtklimatologie sind. Dr. Gunter Mann, Präsident des Bundesverband Gebäudegrün (BuGG): „Seit einigen Jahren stellen wir ein deutlich steigendes Interesse von Kommunen an allen Themen der Gebäudebegrünung fest. Vielerorts werden neue Förderprogramme aufgelegt, unsere Informationsveranstaltungen und der BuGG-Städtedialog Gebäudegrün sind mehr denn je gefragt.“

Der BuGG ist Fachverband und Interessensvertretung gleichermaßen für Unternehmen, Städte, Hochschulen, Organisationen und alle Interessierten rund um Gebäudebegrünung.

Vielfältiges Programm

Das Seminarprogramm des Verbandes ist vielfältig und bedient allgemeine und übergreifende Bedarfe ebenso wie hochspezifische Themen. Es gibt beispielsweise Orientierungsseminare zur Gebäudebegrünung, aber auch Vertiefungsseminare mit Titeln wie ‚Solar-Gründach‘, ‚Retentions-Gründach‘ oder ‚Biodiversitäts-Gründach‘. Weiterhin findet die seit vielen Jahren bewährte Reihe der BuGG-Gründach-Foren in verschiedenen Städten statt.

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Dr. Mann: „Aufgrund des vielerorts schon heute hohen Versiegelungsgrades und der dennoch angestrebten Nachverdichtung reift die Erkenntnis, dass insbesondere Dächer enorme Flächenreserven darstellen. Das betrifft natürlich in erster Linie den Neu- und Umbau - in beiden Fällen sind heute Dachbegrünungen so gut wie immer der Standard. Aber auch die Fassaden- und Hinterhofbegrünungsprogramme lassen erkennen, dass die Bauwerksbegrünung von Kommunen als Klimaanpassungsmaßnahme genutzt wird.“

Besonderes Highlight

Ein besonderes Highlight wird der zweitägige Bundeskongress Gebäudegrün mit nationalen Referent am 23. und 24. November in Berlin sein. Die Veranstaltung des BuGG will die Frage beantworten: „Wo steht Deutschland in Sachen Gebäudebegrünung?“ und gleichzeitig auf den für 2022 geplanten Weltkongress Gebäudegrün vorbereiten.

Dr. Mann: „Der BuGG verbindet Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen rund um Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung.

Nach zwei Jahren, in denen wir coronabedingt überwiegend digitale Austauschformate entwickelt und umgesetzt haben, freuen wir uns sehr, dass wir nun wieder eine Präsenzveranstaltung organisieren können. Unsere Themen leben vom Erfahrungsaustausch der verschiedenen Disziplinen und so versteht sich auch das Programm des Bundeskongresses.“

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In mehreren, teilweise parallel stattfindenden Vortrags- und Diskussionsrunden, werden verschiedenste Aspekte behandelt – beispielsweise werden im Themenblock „Politischer Rahmen“ Vertreter verschiedener politischer Parteien ihre Positionen zum Gebäudegrün vorstellen, aber auch neue Entwicklungen aus dem Bereich Recht und Richtlinien sowie Förderprogramme aufgezeigt.

Im Themenblock „Wertschöpfung“ geht es um Fragen zu Investitionen sowie zur Werterhaltung von Begrünungssystemen und immer wieder um technische und praktische Fragen. Kongressbegleitend gibt es eine Ausstellung mit innovativen Lösungen und Konzepten rund um das Gebäudegrün und die grün-blaue Infrastruktur sowie Erfahrungsaustausche in kleinen Runden zu Forschung und Lehre und den Städtedialog Gebäudegrün. Dr. Mann: „Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme von exponierten VertreterInnen aus verschiedenen Hochschulen und Städten. Diese persönlichen Kontakte und Erfahrungsaustausche sind enorm wichtig für die Weiterentwicklung unserer Themen.“ bugg

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