Landwirtschaft

Vielfältig prämiertes Betriebskonzept

Naturland-Betrieb Hof Eselmühle setzt auf artgerechte Tierhaltung – und vieles andere

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ble
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Den Sommer verbringen Angusrinder, Welsh Ponys und Pensionspferde in Gemeinschaft auf der Weide. Im Winter gibt es für die Welsh Pony-Zucht und die Pensionspferde eine Aufstallung mit Aktiv- und Bewegungsstall. © BLE

Artgerechte Tierhaltung ist nur einer der Schwerpunkte auf dem Naturland-Betrieb Hof Eselsmühle. Direktvermarktung, alternative Energiegewinnung, Getreideanbau mit siebenjähriger Fruchtfolge und Komposteinsatz ergänzen das vielfältige, prämierte Betriebskonzept.

Züchterische Schwerpunkte

„Artgerechte Tierhaltung – das beginnt für unsere Angus-Zucht mit der kraftfutterfreien Aufzucht der Kälber bis zum Absetzen mit acht bis neun Monaten sowie der Winteraufstallung mit Abkalbung in großräumigen mit Stroh eingestreuten Kaltställen“, erklärt Felix Hoffarth. „Unser züchterischer Schwerpunkt sind leichtkalbige, umgängliche, langlebige Kühe mit hoher Milchleistung und guter Fruchtbarkeit. Ihre Kälber liefern das hochwertige Angusfleisch, das sich auszeichnet durch eine feine Marmorierung.“

Den Sommer verbringen Angusrinder, Welsh Ponys und Pensionspferde in Gemeinschaft auf der Weide. Im Winter gibt es für die Welsh Pony-Zucht und die Pensionspferde eine Aufstallung mit Aktiv- und Bewegungsstall.

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„In der Zucht stellen wir höchste Ansprüche an Charakter, Typ und Gang unserer Ponys. Ein guter Umgang und die artgerechte Herdenhaltung sind unumgänglich für die gesunde Entwicklung und die spätere Nutzung als Reit-, Fahr- und Zuchtpferd“, so Hoffarth.

Für den hohen züchterische Standard wurde dem Betrieb sowohl in der Welsh Pony-Zucht wie auch in der Angus-Zucht bereits der hessische Staatsehrenpreis in der Tierzucht verliehen.

Während der Sommermonate werden auch Puten herangezogen. Der strukturierte Auslauf mit Grünland und Unterschlupfmöglichkeiten, Sitzstangen und Sandbad hält die Puten agil bis zur Schlachtreife. Gemästet werden sie mit selbst angebauten Erbsen, Getreide und Mineralfutter – frei von Antibiotika und Gentechnik.

Respektvolle Schlachtung

„In der Direktvermarktung ist für uns eine hofnahe, respektvolle Schlachtung der Rinder und Puten und die ständige Transparenz für unsere Kundschaft äußerst wichtig“, betont Hoffarth. „Unser regional und ökologisch erzeugtes Fleisch kann nur mit vorheriger Bestellung bei uns ab Hof erworben werden.“

Für das gesamte, vielseitige Betriebskonzept, das auch alternative Energiegewinnung durch Wasserkraft und Photovoltaik, Getreideanbau mit siebenjähriger Fruchtfolge und Komposteinsatz beinhaltet, ist der Hof Eselsmühle als Preisträger im Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau ausgezeichnet. ble