Pflanzenvielfalt - Rosen, Rosen, Rosen

Romantische Klassiker

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bgl
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Bad Honnef. Sie sind der Inbegriff der Romantik und gelten als die Königinnen des Gartens: Rosen. Von opulent gefüllt bis einfach blühend, als Hochstamm, kletternd, oder sogar bodendeckend – die eleganten Gewächse überzeugen mit einer faszinierenden Bandbreite an Formen, Farben und Wuchseigenschaften.

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„Häufig denken Gartenbesitzer, dass Rosen ausschließlich in Cottage- und Bauerngärten passen, dabei fügen sie sich auch in viele weitere Gartenkonzepte harmonisch ein“, betont Max Hohenschläger vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Entscheidend hierbei ist, für welche Rosenart und -sorte man sich entscheidet, aber auch, wie man sie in Szene setzt und kombiniert.“

Die bekannten, großen Strauchrosen mit einer Höhe von bis zu zwei Metern eignen sich vor allem für eindrucksvolle Soloauftritte. So können sie ihre volle Wirkung rundum entfalten und im Sommer mit ihren eleganten, je nach Sorte auch duftenden Blüten überzeugen. Deutlich kleiner sind dagegen Zwergrosen. Sie machen sich besonders gut für die Pflanzung in Kübel auf sonnigen Terrassen mit nostalgischem Flair.

Wer sich eine großflächige Bepflanzung mit Rosen wünscht, sollte auf Bodendeckerrosen zurückgreifen: Sie breiten sich großzügig aus, wachsen dicht und lassen unerwünschten Wildkräutern keinen Platz. Kletter- und Ramblerrosen zieht es stattdessen in die Höhe. Ob Pergola, Hauswand oder alter Obstbaum – die Himmelsstürmer bringen die Vertikale eindrucksvoll zum Blühen. Ungefähr kniehoch bleiben dagegen Beetrosen. Sie wachsen sehr kompakt und ziehen mit ihrem Blütenreichtum Menschen und Insekten in ihren Bann.

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Vor allem Beetrosen und kleinere Strauchrosen eignen sich für farbstarke Kombination mit Gewächsen wie Stauden und Gräser. „Wichtig ist, dass die Pflanzpartner ähnliche Standortansprüche bezüglich Licht und Boden haben“, erklärt Max Hohenschläger vom BGL. „Zwar harmonieren beispielsweise Rosen und Lavendel optisch perfekt, tatsächlich empfiehlt sich dieses Duo aber nur mit ausreichend Abstand. Denn während sich der Echte Lavendel kargen, trockenen und kalkreichen Grund wünscht, bevorzugen Rosen nährstoffreiche und lockere Erde mit weniger Kalk.“

Landschaftsgärtner raten hier zu Lavendel-Alternativen wie Rittersporn, Steppen-Salbei oder Katzenminze. Auch Glockenblume und Frauenmantel bieten sich an.

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Für moderne Gärten sind Gräser ideal, zum Beispiel das Lampenputzergras das Blaugras oder die Rutenhirse. Sie verleihen den opulenten Rosen Leichtigkeit und schaffen einen ruhigen Hintergrund. Im Zusammenspiel mit einfachblühenden Rosen verbreiten Gräser wilden, natürlichen Charme.

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„Bei Kletterrosen hat sich die Clematis als Partnerin bewährt, denn die Standortansprüche der meisten Arten sind denen der Rosen sehr ähnlich“, so Hohenschläger. „Je nach Blütezeit bringen die teils konträren Farben entweder Spannung in den Garten oder die Klettermeister wechseln sich mit ihrem großen Auftritt zeitlich ab.“

Rosen brauchen ausreichend Platz. Daher ist es wichtig, Beetpartner zu wählen, die den Schönheiten Licht und Luft lassen. Sie sollten zum einen nicht wesentlich höher als die Rosen wachsen, zum anderen sich nicht zu stark ausbreiten. „Ausläufer bildende Gräser sind zu meiden“, erläutert Max Hohenschläger. „Auch Bodendecker zur Unterpflanzung empfehle ich eher selten, da Rosen regelmäßig gelockerten Boden bevorzugen.“ Zwar gibt es einiges zu beachten, damit das blühende Kunststück mit Rosen gelingt, doch es lohnt sich. Eine durchdachte Beetkombination bringt die Königinnen des Gartens zur Geltung. bgl