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Blumenzwiebeln für den Frühling - Ohne eine bunte Blütenpracht ist der Garten kaum vorstellbar

Im Herbst pflanzen, aber nicht zu früh

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flu
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Zwar juckt es bereits früh in den Fingern, doch es lohnt, sich etwas in Geduld zu üben. Die Temperaturen sollten dauerhaft unter zwölf Grad liegen. Erst dann empfehlen Experten, mit dem Pflanzen zu beginnen. © Fluwel

Burgerbrug. Ein Frühling ohne Tulpen und Narzissen ist kaum vorstellbar – aber auch Winterlinge (Eranthis hyemalis), Schneeglöckchen (Galanthus) und Krokusse bestimmen zu Jahresanfang das Bild vieler Gärten. Etwas später zeigen sich Traubenhyazinthen (Muscari), Spanische Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) und Zierlauch (Allium) und geben im Beet den Ton an. Gepflanzt werden all diese fröhlichen Frühlingsblüher bereits im Herbst, denn sie brauchen die Kälte des Winters für ihre Entwicklung.

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Zu früh sollte man aber dennoch nicht zur Schaufel greifen. Ist es den Blumenzwiebeln zu warm, sitzen sie „untätig“ im Boden und verschieben die Wurzelbildung zeitlich nach hinten. Außerdem sind bei höheren Temperaturen auch viele Pilze und Krankheiten aktiv, die die Blumenzwiebeln angreifen könnten.

„Um keine Einbußen bei der Qualität der Blüte im Frühjahr zu riskieren, rate ich, erst dann mit dem Pflanzen zu beginnen, wenn die Temperaturen dauerhaft unter zwölf Grad liegen“, betont Blumenzwiebelexperte Carlos van der Veek. „Das gilt ganz besonders für Tulpen. Sie sind da äußerst empfindlich!“

Beim Pflanzen von Blumenzwiebeln und Knollen braucht es keine besonderen Vorkenntnisse. Sowohl Pflanzenkenner als auch Gartenanfänger können mit den prächtigen Gewächsen eindrucksvolle Frühlingsbeete schaffen.

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Die Auswahl ist riesig und für jeden Standort, Geschmack und jedes Farbschema bietet die Welt der Blumenzwiebeln eine breite Palette an Möglichkeiten.

Es gibt Einjährige, mit denen man jeden Frühling neu in Szene setzen und auch fabelhaft experimentieren kann – zeigte sich der Garten in diesem Jahr hauptsächlich in Weiß, kann der nächste Frühling auch violette oder rosafarbene Akzente bekommen.

Es gibt aber auch die treuen Zwiebelchen, die stets wiederkommen und sich gerne ausbreiten. Mit ihnen schafft man sich einen herrlichen Blütenteppich.

„Die meisten Pflanzen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden: Normale Garten- oder Blumenerde genügt. Dünger ist nicht notwendig, da die Blumenzwiebeln und Knollen genügend Nährstoffe zum Austreiben in ihrem Innern gespeichert haben“, erklärt der Experte van der Veek. „Die meisten Lieblingsfrühjahrspflanzen bevorzugen es eher sonnig bis halbschattig – Tulpen und Narzissen beispielsweise, aber auch Anemonen und Hyazinthen. Traubenhyazinthen, Zierlauch oder Krokussen wünschen sich dagegen einen fast vollsonnigen Platz im Garten, der weiße Hundszahn (Erythronium revolutum) oder die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) einen etwas schattigeren.“

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Neben Standort gilt es noch die Pflanztiefe zu beachten. Diese ist zumeist auf den Blumenzwiebeltüten zu finden – wenn nicht, hilft folgende Faustregel: Das Loch sollte zwei- bis dreimal so tief sein, wie die Zwiebel oder Knolle dick ist. Das bedeutet, die kleinen Krokusknollen kommen erheblich flacher in den Boden, als die dicken Zwiebeln der Kaiserkronen (Fritillaria imperialis).

Aber wie immer gibt es natürlich auch Ausnahmen. „Die Zwiebeln der Schneeglöckchen sind zwar sehr klein, trotzdem sollten sie mindestens zehn Zentimeter tief gesetzt werden. Auch Tulpen kommen mindestens 15 Zentimeter tief in den Boden, damit sie einen guten Stand haben“, betont van der Veek. flu

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