Start in ein neues Gartenjahr - Fachleute raten, sich bereits jetzt Gedanken über die Planung zu machen Eine gründliche Vorbereitung das A und O

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lwg
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Die Samenpäckchen sollten stets geordnet sein. © Sybille Fertsch

Veitshöchheim. Im letzten Jahr hat so mancher seine Lust am Garten entdeckt. Nicht nur die Betätigung im Freien, auch die Teil-Selbstversorgung erfährt einen großen Aufwind. Jetzt sollte man die Zeit für die Gartenplanung nutzen, raten die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie.

Gut geeignet

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Die freien Zeiten während des Lockdowns in der Corona-Pandemie sind gut geeignet, um sich intensiv mit dem kommenden Gartenjahr zu beschäftigen. Dies macht Lust auf den Frühling und Sommer im eigenen Garten.

Im tristen und kalten Winter sehnt man sich nach erwachendem und frischem Grün, nach saftigem Obst und Gemüse. Doch eine gründliche Vorbereitung ist wichtig. Möchte man größere Umgestaltungen vornehmen? Denken sollte man nicht nur an sich, sondern auch an andere Lebewesen. Deshalb sollte man Blühpflanzen verwenden, die Nahrung für Bienen oder andere Insekten sind. Eine gut durchdachte Staudenfläche ist pflegeleichter, farbenfroher und vor allem sinnvoller als eine Kiesfläche. Trockenmauern bieten Lebensräume wie auch kleinen Wasserstellen. Schwachwachsende Obstgehölze sowie Beerensträucher eignen sich auch für kleine Gärten und haben einen Mehrfachnutzen.

Oder geht es direkt um die Planung des Gemüsegartens? Da Gemüsekulturen recht kurzlebig sind, macht es Spaß zu experimentieren. Jedes Jahr gibt es neue Sorten und manchmal auch noch unbekannte Gemüsearten. Wer also Platz hat, sollte ruhig auch mal Neues ausprobieren. Planen sollte man mit Gemüsearten- und -sorten, die im Garten guten Ertrag bringen. Schon bald kann es mit der Aussaat erster Gemüse beginnen. Achten sollte man jedoch auf angegebene Pflegehinweise, damit es ein Erfolg wird.

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Nutzen kann man die Zeit und in Gartenzeitungen, in Gartenratgebern und anderen Zeitschriften schmökern. Dazu wälzt man Gartenkataloge und sucht Gartenseiten im Internet. Alles steht jetzt auf „Grün“.

Da lässt man sich inspirieren, stöbert nach Neuheiten, aber auch nach alten Sorten. Besonders bei Gemüse und Sommerblumen ist das Angebot sehr groß. Wenn die Gartencenter und der Gartenfachhandel wieder öffnen, ist man gewappnet und kann sich mit Saatgut und Pflanzen eindecken. Viele Firmen bieten einen Online-Verkauf an. Hier hat man die Möglichkeit, sich rechtzeitig Samen und anderes Zubehör zu bestellen.

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Wer selbst Blumen oder Gemüse aussät, sammelt in wenigen Jahren oft viele verschiedene Samentütchen an. Ordnen sollte man sie, bevor man neue kauft. Schon eine Einteilung nach Blumen und Gemüse kann hilfreich sein.

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Wenn man dann noch Fruchtgemüse aussortiert, da diese meist den Hauptteil der eigenen Aussaat ausmachen, hat man schon etwas Überblick gewonnen. Nicht jedes Saatgut hat die gleiche Keimfähigkeit und Haltbarkeit.

Hinweise geben die Aufdrucke auf den Samenpäckchen. Bei geöffneten Tütchen spielt die Lagerung eine große Rolle, um die Keimfähigkeit aufrechtzuerhalten. Wer ganz sichergehen will, kann die Keimfähigkeit durch eine Saatgutprobe prüfen. Dies macht aber nur Sinn, wenn viele Samen vorhanden sind, zum Beispiel bei Möhren. lwg