AdUnit Billboard
Wie war das Gartenjahr?

Ein Rückblick

Von 
lwg
Lesedauer: 

Veitshöchheim. Gartenbegeisterte nutzten erneut die Gelegenheit, den Garten zu gestalten und den Selbstversorgungsgrad zu erhöhen. Doch jedes Jahr ist anders. Gartenfreunde aus Franken berichten über die Besonderheiten 2021. Endlich Wasser: Während es in den letzten Jahren mancherorts an Niederschläge mangelte, waren auch die trockenen Gebiete diesmal mit Regen gesegnet. Während in den trockenen Sommern der vergangenen Jahre die „Grünflächen“ meist braun waren, kam man heuer in den Sommermonaten mit dem Rasenmähen kaum nach. Mit den Niederschlägen kamen aber auch die Schnecken und feuchtigkeitsliebende Schaderreger. Blick in den Gemüsegarten: Wenn es überhaupt eine Tomatenernte gab, war diese schon bald beendet. Standen die Pflanzen nicht unter einem Dach, schlug die Kraut- und Braunfäule zu. Robuste Tomatensorten blieben noch längere Zeit grün und trugen gesunde Früchte. Selten erntete man in fränkischen Gärten so dicke Möhren, Rote Bete und Sellerieknollen. Obstgarten: Regenschauer – gut für das Wachstum, aber schlecht wegen der Schadpilze. Tafeltrauben litten unter der Blattfeuchte. Der Falsche Mehltau breitete sich rasch aus. Problematisch war das schnelle und üppige Wachstum, so dass es schnell zu einem Blattgewirr wurde, wenn man nicht regelmäßig entblätterte. Die mangelnde Durchlüftung förderte wiederum die Pilzkrankheit. Selbst robuste Apfelsorten waren teilweise stark durch Schorf beeinträchtigt, da die Blätter zeitweise nicht richtig abtrocknen konnten. Rost- und Blattfleckenkrankheiten traten allgemein verstärkt auf (etwa Himbeerrost, Zwetschgenrost). Doch es gibt auch Gutes zu berichten: Herbsthimbeeren entwickelten sehr kräftige Triebe mit Früchten bis in den November hinein. Ziergarten: Rosen litten in diesem Jahr verstärkt unter Blattfleckenkrankheiten und Rost, da die Blätter durch den Regen lange nass blieben. Aber wer har das üppige Wachstum der Stauden bemerkt? Schon lange nicht mehr haben sich die Pflanzen so prächtig entwickelt. Selbst das Gießen kann nicht ausgleichen, was natürliche Niederschläge leisten. So hat manche Sonnenblume Rekordhöhen erreicht. Besonders in Erinnerung ist der Herbst geblieben. Der September war der Monat der Tagpfauenaugen. Auf Astern wurden sie oft gesichtet, wenn sie sich am Nektar labten. Was hatten wir doch auch für eine tolle Herbstfärbung. Vor allem die Gräser und Stauden entwickelten wunderschöne Farben. Aber auch das Laub vieler Bäume und Sträucher leuchtete in gelb, orange und rot. lwg

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1