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Nutztierhaltung

Borchert-Kommission setzt Arbeit fort

Kompetenzwerk ebnet Plänen weiter den Weg

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Das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung unter der Leitung von Jochen Borchert, Bundesminister a.D., wird den Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung hin zu klima-, umwelt- und tiergerechten sowie ökonomisch tragfähigen Haltungssystemen weiter begleiten.

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Mandat angenommen

Das entsprechende Mandat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat das „Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung“ (KNW) unter der Leitung von Jochen Borchert inzwischen angenommen.

Das Netzwerk erklärte in seinem Beschluss, seine Arbeit jedoch vorerst ruhen lassen zu wollen und begründete dies damit, dass eine Fortsetzung nur sinnvoll sei, „wenn die Bundesregierung den Einstieg in eine langfristig vertraglich zugesicherte und staatlich finanzierte Tierwohlprämie beschließt“.

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Das BMEL forciert den Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung, um Betrieben eine verlässliche Perspektive zu geben.

Ziel ist es, Landwirten in Deutschland eine langfristige staatliche Unterstützung zuzusichern, die ihre Ställe zugunsten von mehr Tierwohl sowie Klima- und Umweltschutz umbauen.

Begleitung der Prozesse

Laut des neuen Mandats wird das Kompetenznetzwerk für Nutztierhaltung (KNW) die notwendigen Transformationsprozesse der Tierhaltung hin zu klima-, umwelt- und tiergerechten sowie ökonomisch tragfähigen Haltungssystemen begleiten.

Dies beinhaltet die Erarbeitung von Empfehlungen zum gesamten System der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Deutschland beispielsweise bezüglich praktikabler Förderkriterien oder Schätzungen zu notwendigen Fördermittelhöhen und Fördermittelbedarfes.

Weitere Mitglieder

Neben den bisherigen Vertretern aus Verbänden und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Praxis wird die Aufnahme weitere Mitglieder, besonders aus dem Kreis der Tierschutzorganisationen, angestrebt, um die unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen umfassend abzubilden. Zudem wird das KNW auch weiterhin den fachlichen Austausch mit Organisationen, Experten und Unternehmen suchen, die nicht zu den Mitgliedern zählen.

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