Tipps für das Surf-Vergnügen

Gefährliche Viren, aufdringliche Werbung und gesperrte Inhalte - diese "Plagen" des Internets lassen sich vermeiden. Von Xenia Heckmann

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Xenia Heckmann
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Manche YouTube-Videos sind in Deutschland nciht verfügbar. Im Internet finden sich jedoch Programme, die diese Sperre umgehen können.

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Geschützt surfen: Ein Antivirenprogramm ist eine Software, um im Internet vor Viren, Computerwürmern und "Trojanern" geschützt zu sein. Durch den Virenschutz ist man im Internet und am Computer sicherer unterwegs. Es gibt viele Angebote von kostenfreien Antivirenprogrammen, die man leicht herunterladen kann. Eine Firewall überprüft zusätzlich aus dem Internet oder einem Netzwerk eingehende Daten und blockiert diese je nach den gewählten Einstellungen.

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Werbung ausblenden: Wer kennt nicht die nervigen Werbeanzeigen im Internet, die sich ständig öffnen? Doch auch hierfür gibt es eine Lösung: Mit sogenannten "Adblockern" (aus dem Englischen von "advertising" und "block" - also Werbesperren) werden Banner, Popups und Werbevideos automatisch blockiert und man kann das Internet ohne Werbung genießen. Es gibt viele kostenlose Adblocker zum Download, beispielsweise "AdBlock Plus". Auch für das Smartphone gibt es verschiedene Webbrowser-Plugins (etwa von "Eyeo" oder "Rocketshield"), die ebenfalls Werbung unterdrücken und Akku-Kapazitäten sparen, indem Seiten schneller geladen werden. Diese Apps sind im AppStore sowie im PlayStore gratis als Download verfügbar.

Videos und Lieder von YouTube herunterladen: Nicht nur die Gema hat Streit mit YouTube, sondern auch MP3-Konvertierer wie zum Beispiel "YouTubeMP3". Diese widersprechen angeblich YouTubes Nutzungsbedingungen, sind aber dennoch frei verfügbar. Mit ihnen kann man mit wenigen Klicks YouTube-Videos in ein MP3-Format umwandeln und downloaden. Ein anderes Programm ist der "Free YouTube to MP3 Converter", den man kostenlos herunterladen kann. Er wandelt die Videos in mehrere Formate um.

Gesperrte YouTube-Videos anschauen: Dafür muss man auf einen sogenannten Proxy-Server zurückgreifen. Ein Proxy-Server ist ein Server, bei dem Websites oder Dokumente angefragt und geholt werden, bevor sie sich bei dem Internet-Nutzer öffnen. Möglich ist das zum Beispiel mit dem Browser-Add-On "ProxTube" für Mozilla Firefox: Wenn man ein Video auf YouTube anklickt, das in Deutschland nicht verfügbar ist, aktiviert sich das Add-On automatisch und sucht einen amerikanischen Proxy, der das Video entsperrt und freigibt. Nach dem Laden des Videos werden die Proxy-Einstellungen des Browsers auf den vorherigen Stand zurückgesetzt.

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Online-Proxys nutzen: Videos, die nur in anderen Teilen der Welt freigegeben sind, können auch ohne Browser-Add-On angeschaut werden. So muss man lediglich auf Internetseiten wie "HideMyAss" den Link des Videos eingeben und surft dann mit einer anonymen IP-Adresse auf YouTube. Solche Websites finanzieren sich unter anderem durch Werbung und sind meist anmeldepflichtig.