Nur nicht den Überblick verlieren

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Gute Noten schreiben und gleichzeitig alle Hausaufgaben erledigen - vor allem in stressigen Zeiten scheint das für viele Schüler oft unmöglich. Aber das ist es nicht. Mit den kleinen Tricks und Tipps unserer Jugendredakteurin Xenia Heckmann schaffst auch du es, in der Schule zu glänzen und dir im Vorfeld einigen Stress zu ersparen.

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Timing ist alles: Meist hilft es, einen Schulplaner zu führen, in dem du alle wichtigen Termine, Hausaufgaben und Arbeiten einträgst. Vor allem über einen längeren Zeitraum ist es hilfreich, deine Zeit geschickt zu planen und einzuteilen. Die erledigten Einträge kannst du einfach wie bei einer Checkliste abhaken und verschaffst dir dabei auch noch ein kleines "Triumpherlebnis".

Ein- und Aufteilung: Versuche, deine Aufgaben zu strukturieren, um einen riesigen Lernberg und damit Stress zu verhindern. Dabei kannst du die Ziele in zwei Gruppen unterscheiden, beispielsweise in "Sofort-Aufgaben" und "Hat-noch-Zeit-Aufgaben". Somit siehst du auf einen Blick, welche Aufgaben wichtig sind und welche nicht. Behalte trotzdem im Hinterkopf, dass du dir um erledigte Aufgaben keine Gedanken mehr machen musst. Also denke daran, Hausaufgaben, Lerninhalte oder Referate nicht ständig aufzuschieben, denn: "Was weg ist, ist weg."

Arbeitszeit: Auch die Zeit, in der du deine Aufgaben erledigst, spielt eine Rolle und sollte miteingeplant werden. Denn manche Menschen lernen lieber abends, andere sind dagegen "frühe Vögel" und beginnen ihren Tag direkt mit der Arbeit. Finde heraus, welche Zeit sich am besten für dich eignet und trage diese Zeit in deinen Timer ein.

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Durchblick behalten: Am besten verschaffst du dir vor dem Lernen zuerst einen Überblick über das Thema und gehst danach erst auf die Teilgebiete ein. Mache dir dabei Gedanken, was du schon kannst und was du noch üben musst. Durch solche Prioritäten kannst du dir für schwierigere Gebiete mehr Zeit nehmen als für andere und verlierst dich nicht in Aufgaben, die du theoretisch schon draufhast.

Früh übt sich: Du hast völlig vergessen, für den Vokabeltest morgen zu lernen, und versuchst kurzfristig mit aller Gewalt, dir die komplexen Wörter zu merken? Das ist schon vielen so ergangen, aber effektiv lernen wirst du dadurch nicht. Die Vokabeln können innerhalb so kurzer Zeit nicht ins Langzeitgedächtnis abgespeichert werden. Deshalb lohnt es sich, die Begriffe möglichst eine Woche vorher anzuschauen. Beispielsweise mit Karteikarten kannst du dir die Inhalte immer wieder anschauen und dadurch bleiben sie mehr im Gedächtnis hängen. Schon zehn Minuten reichen täglich aus, um bei dem bevorstehenden Test mit den gelernten - jetzt im Langzeitgedächtnis gespeicherten - Begriffen zu glänzen.