Alles zum Thema Raus in den Garten

Jetzt säen und pflanzen, dann pflegen – später hoffentlich reichlich ernten: In der FN-Serie „Raus in den Garten“ dreht sich alles rund um die grünen Oasen vieler Hobbygärtner.

Garten-Blog "Mein grünes Leben"



Wo Grün wächst, entstehen Lieblingsplätze. Auf dem Balkon. Im Garten. Auf Fensterbänken. Im Garten-Blog „Mein grünes Leben“ gibt’s Neues aus Daniela Hoffmanns - bisweilen etwas wilden - Familiengarten sowie Tipps und Deko-Ideen.

Zum Blog "Mein grünes Leben"

AdUnit urban-sidebar1

Raus in den Garten

Blütenfülle und Ernteglück Damit die Pflanzenvielfalt im Topfgarten gedeiht

Ob eine alte Zinkwanne, ein leerer Olivenölkanister vom Italiener um die Ecke, ein Emaille-Kübel vom Flohmarkt oder ganz klassische Blumenkästen und -töpfe – fast alle größeren Gefäße eignen sich dafür, einen Balkon, eine ...

Veröffentlicht
Von 
hau
Mehr erfahren
AdUnit urban-mobile1

Raupenähnliches Wesen Schwebfliegenlarve – wenig bekannter Nützling

Schon mehrfach erkundigten sich beunruhigte Freizeitgärtner bei den Fachleuten der Bayerischen Gartenakademie, ob die gefundenen raupenähnlichen Tierchen Schaden an den Pflanzen anrichten. Dann stellte sich heraus, dass es sich ...

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Jeder kann einen Beitrag leisten Naturschutz beginnt vor der Haustüre

Naturnahe Gärten haben große Bedeutung für die Erhaltung der heimischen Artenvielfalt und für ein funktionierendes Ökosystem. „Naturnah Gärtnern“ heißt, bei Gestaltung und Pflege des Gartens die Natur als Vorbild zu nehmen und ...

Veröffentlicht
Von
Renate Henneberger
Mehr erfahren
Weitere Artikel
AdUnit urban-mobile2

Interessante Gartentipps

Blühende Bodendecker

Bodendecker sind nicht nur grün,viele von ihnen bilden auch schöne Blüten aus. So bringt das Immergrün ein zartes Violett oder Weiß in den Garten. Die Golderdbeere hingegen ist fröhlich gelb. Besonders bei Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen kommen diese Bodendecker gut an. Wenn es zudem gut duften soll, wählen Landschaftsgärtner Thymian. Von diesem Halbstrauch gibt es kriechende und teppichbildende Sorten. Der Sandthymian wird maxi-mal zehn Zentimeter hoch und blüht in einem zarten Rosa-Violett. Wer es fruchtig-frisch mag, für den ist der Zitronenthymian eine gute Wahl: Er wächst besonders niedrig und wird daher als „Duftrasen“ bezeichnet. Auch Lavendel ist eine durchaus recht wohlduftende Bodenbegrünung, wenn man ihn flächendeckend pflanzt. Als „Bienenweide“ bieten sowohl Lavendel als auch Thymian den fleißigen Bestäubern besonders reichhaltigen Nektar und Pollen. bgl

So spart man Wasser

Besonders im Sommer, wenn tagelang Hitze und Trockenheit herrscht, brauchen die Pflanzen im Garten Wasser. Von Hand zu gießen, nimmt viel Zeit in Anspruch und vergeudet zudem das kostbare Nass. Ein professionell eingebautes und optimal eingestelltes Bewässerungssystem reduziert den Wasserverbrauch. Wie viel Feuchtigkeit im Einzelfall benötigt wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Sonneneinstrahlung und Windverhältnisse sind zu berücksichtigen. Frisch gesetzte Gehölze haben einen höheren Wasserbedarf als ältere Bäume und Sträucher. Der Landschaftsgärtner kennt die Bedürfnisse der Pflanzen, berät bei der Auswahl eines geeigneten Bewässerungssystems und stellt dies richtig ein. „Beim Gießen machen viele den Fehler, häufig nur oberflächlich zu wässern. So bilden die Pflanzen kein tiefes Wurzelwerk, das sie bei längeren Trockenperioden mit Feuchtigkeit aus den unteren Bodenschichten versorgen könnte“, erklärt Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. „Wir empfehlen, gründlich und durchdringend zu wässern. Eine automatische Bewässerung lässt sich auf die frühen Morgenstunden einstellen. Das ist die optimale Zeit, weil dann am wenigsten Wasser verdunstet.“ bgl

Welche Pflanzen?

Vorgärten, die auf der Nordseite oder im Schatten eines anderen Hauses liegen und wenig Sonnenlicht abbekommen sind oft eher kalt und feucht. Landschaftsgärtner empfehlen Pflanzen, die an Gehölzrändern oder in Waldgebieten wachsen. Mit interessantem Blattwerk beeindrucken beispielsweise Efeu, Farne oder Funkien. Sie geben dem Beet einen schönen, grünen Grundton. Blühende Akzente setzt man mit Sterndolde, Astilbe, Scheinmohn oder Spanischen Hasenglöckchen. Diese hellen in Weiß, Gelb, Rosa oder Hellblau die schattigen Bereiche zudem optisch auf. bgl

Wiese ist nicht gleich Wiese

Experten unterscheiden über 300 verschiedene Typen von Wiesen. Auf einem Sandboden wachsen andere Pflanzen als auf schwerem Lehmboden. Es gilt: Je magerer und kalkhaltiger die Böden sind, desto mehr unterschiedliche Blumen findet man. Der Artenanteil steigt von etwa 25 in einer Fettwiese bis über 100 Arten auf mageren Standorten. Optimale Bedingungen für Blumenwiesen bieten gut wasserdurchlässige Böden in voller Sonne. bgl

Was sind Immergrüne?

Immergrüne sind, wie es ihr Name schon verrät, immer grün. Das bedeutet, sie behalten ganzjährig ihre Blätter und Nadeln beziehungsweise wechseln regelmäßig einen Teil des Laubes aus – sie sind daher niemals kahl. Zu den immergrünen Pflanzen gehören fast alle Nadelgehölze, wie Fichte (Picea), Kiefer (Pinus), Tanne (Abies), Eibe (Taxus) oder Wacholder (Juniperus). Doch auch zahlreiche Laubgehölze und Halbsträucher sind rund ums Jahr grün, zum Beispiel Stechpalme (Ilex) oder Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), verschiedene Rhododendren, das kleine Immergrün (Vinca minor), Rosmarin (Rosmarinus officinalis) oder Salbei (Salvia). Im Garten sind all diese immergrünen Gewächse eine wertvolle Konstante und sollten daher auf keinem Grundstück fehlen. Landschaftsgärtner pflanzen große immergrüne Gehölze gerne als dauerhafte, lebendige Grundstücksgrenze, die stets blickdicht und vor allem für Vögel als Rückzugsort äußerst wichtig ist. Die niedriger wachsenden Immergrünen integrieren sie dagegen in Beete oder im Vorgarten. „Immer grün bedeutet übrigens nicht immer gleich“, betont Gerald Jungjohann vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „So wechselt bei einigen Arten und Sorten die Blattfarbe im Laufe der Monate, andere beeindrucken mit schmückenden Blüten und Früchten.“ bgl

Pflanzen für Schattenplätze

Im Schatten herrscht eine waldartige Atmosphäre. Nur teilweise erreicht die Sonne den Boden, der dadurch kälter und auch feuchter ist. Diese Bedingungen sind für viele beliebte Gartenpflanzen wie Rosen oder Lavendel alles andere als gut. Landschaftsgärtner empfehlen daher, für diese Bereiche Pflanzen zu wählen, die auch in der freien Natur im Wald wachsen. Bestens geeignet sind zum Beispiel Funkien. Die meisten wilden Arten dieser Blattschmuckstauden stammen ursprünglich aus Asien und kommen dort in kühl-feuchten Bergwäldern vor. Auch das Tränende Herz fühlt sich im Schatten wohl. Ursprünglich stammt diese Staude aus Korea und China, wo sie in lichten Berglaubwäldern wächst. Die Sterndolde bevorzugt ebenfalls lichtarme Standorte. Zwischen Juni und September öffnet sie ihre Blüten, die aus einer einfachen, dichten Dolde und einem Kranz einzelner Blütenblätter bestehen. Zur selben Zeit beschert auch die schattenliebende Prachtspiere – auch Astilbe genannt – wochenlange Farbenpracht. bgl

Für Frischeeffekt im Garten

Ein Garten ist besonders einladend, wenn er möglichst lebendig gestaltet ist – rund ums Jahr. Denn Pflanzen sprechen zum einen alle Sinne positiv an: mit den fröhlichen Farben und dem zarten Duft ihrer Blüten, dem intensiven Geschmack ihrer Früchte, dem sanften Rascheln der Blätter, wenn sich in ihnen ein laues Lüftchen verfängt. Zum andern kühlen sie die Luft, indem sie Feuchtigkeit über ihr Laub verdunsten. Dieser Aspekt spielt vor allem zur Anpassung an den Klimawandel eine immer größere Rolle: In den heißen und trockenen Sommern tut es einfach nur gut, wenn im Garten eine angenehme Atmosphäre herrscht. Aus demselben Grund werden auch Wasserspiele immer beliebter. Sie kühlen ihre direkte Umgebung ab und sind schmückend. Den größten Frischeeffekt erzielen sie in der Nähe eines Sitzplatzes. Hier kommen vor allem die kleineren Elemente gut zur Geltung: eine Wasserschütte, ein sanft plätschernder Quellstein oder ein stilles Wasserbecken. Natürlich sind auch größere Träume realisierbar. In Gärten mit leichtem Gefälle können Landschaftsgärtner zum Beispiel einen kleinen Bach integrieren und ist ausreichend Platz vorhanden, werden sogar ein Schwimmteich oder Swimmingpool möglich. bgl

Pflegetipps zu Formgehölzen

Um ihre Form zu behalten, müssen immergrüne Formgehölze mindestens einmal im Jahr geschnitten werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist von Mitte Mai bis Ende Juni, sie können aber auch noch im August geschnitten werden. Der Rückschnitt sollte an Tagen mit bedecktem Himmel erfolgen, damit die äußeren Blätter, die sich im Pflanzeninneren befanden, nicht durch Sonneneinstrahlung verbrennen.

Besondere Wasserrinnen

Für Gartenbesitzer, die eine architektonische Gestaltung mögen, sind Wasserrinnen eine gute Variante, sich bewegtes Wasser in den Garten zu holen. Sie sind durch geometrische Formen und schlichte Materialien gekennzeichnet, wie Stahl, Mauerziegel, Beton. Die Bepflanzung ist in solchen Gärten meist minimalistisch und wird in erster Linie eingesetzt, um die geradlinige Form zu unterstützen. Bei Rinnen bieten sich Kaskaden an, um Bewegung zu schaffen. Die künstlich angelegten Wasserfälle erinnern an Treppenstufen und passen gut zu schlichten Rinnen. Bei einem geringen Gefälle können Seerosen integriert werden, die am liebsten in ruhigem Wasser stehen. Mit ihren dunkelgrünen Blättern und eleganten Blüten lockern sie das geometrische Design des Beckens auf. bgl

Was bedeutet "Gehölzrand"?

Weil die Gruppe der Stauden so außerordentlich vielfältig ist (etwa 900 Arten und viele Tausend Sorten), wurden „Lebensbereiche“ definiert, die den Profis bei der Gartenplanung und Staudenverwendung helfen. So beschreibt etwa der Lebensbereich „Gehölzrand“ einen Standort, der charakterisiert ist durch sonnige, warme bis absonnige, kühle, wechselschattige Lagen. Im Garten handelt es sich dabei beispielsweise um Pflanzungen vor größeren Gehölzen oder vor Hecken, aber auch an Hauswänden und Mauern. bgl

An Hauswänden und Mauern

Die Kletterhortensie zählt zu den schönsten Kletterpflanzen. Sie vereinigt die Blütenfülle einer Hortensie mit der Eleganz einer Kletterpflanze und bildet neben ihrem Blattwerk auch Blüten aus, die sie als dekorative Blütendolden mit sternförmigen, weißen Randblüten trägt. An ihren Standort stellt die Kletterhortensie keine besonderen Ansprüche. Sie braucht jedoch ausreichend Wasser und Nährstoffe. Soll die Kletterhortensie als Schmuck für eine Häuserwand gepflanzt werden, ist es ratsam, vom Landschaftsgärtner vorher eine Kletterhilfe zur Unterstützung wie Spanndrähte oder ein Gerüst anbringen zu lassen. Die Pflanzen werden recht schwer und es ist nicht auszuschließen, dass die Haftwurzeln das Gewicht eines großen Exemplars alleine nicht mehr halten können. Damit Putz und Mauerwerk nicht beschädigt werden, rät der Experte für Garten und Landschaft, die Fassade vorher auf ihre Eignung zu prüfen. Bei intaktem Fassadenputz treten durch die Kletterhortensien keine Beschädigungen auf, die Wand wird sogar vor Witterungseinflüssen geschützt. Wenn die Pflanze später doch von der Wand entfernt wird, bleiben lediglich geringfügige Wurzelspuren zurück. bgl

Insektenfreundlich

Im Frühjahr sind es vor allem Zwiebelblumen, wie Krokusse oder Wildtulpen, die Insekten in den Garten locken. Doch auch Gehölze, wie Kornelkirsche, und Zwergsträucher, wie Winterheide, bieten zu dieser Jahreszeit reiche Nahrung. Im Anschluss – bis in den Mai – blühen Kirsch- und Apfelbäume, die von vielen Zierpflanzen und nicht zuletzt Gewürzen abgelöst werden. Thymian, Borretsch, Koriander oder Lavendel sind reiche Pollen- und Nektarlieferanten und verströmen im Sommer ein herrliches Aroma. Einen Hauch von Landleben bringen Blumenwiesen in den Garten. Durch die Kombination von Wildblumen, Kräutern und Gräsern schafft man mit ihnen für Hummeln und Co. ein Paradies. „Anstatt eine immergrüne Hecke anzupflanzen, könnten sich Gartenbesitzer auch für eine Blütenhecke entscheiden“, schlägt Gerald Jungjohann vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) vor. „Wählt man die Sträucher nach ihren unterschiedlichen Blütezeiträumen aus, bieten sie den Insekten für mehrere Monate kostbare Nahrung.“ Gärten mit wenig Platz können mit Rankpflanzen bienenfreundlich gestaltet werden. Wilder Wein, Efeu oder wilde Rosen eignen sich sehr gut, um eine Pergola oder Laube zu begrünen. Sie bieten den Bestäubern bis in den September hinein einen gedeckten Tisch. Zur selben Zeit geben Stauden, wie Sonnenbraut und Aster, im Garten den Ton an und belohnen mit einem lebhaften Insektentreiben. Auch spätblühende Zwiebelblumen wie Dahlien werden gerne angeflogen. bgl

Immergrün immer gleich?

Im Unterschied zu Laubbäumen, die im Laufe ihrer Vegetationszeit sprießen, blühen, Früchte tragen, ihre Blattfarbe verändern und dann im Winter mit ihrem faszinierenden Geäst beeindrucken, scheinen Immergrüne immer gleich auszusehen – doch dies trifft nicht wirklich zu. Denn auch sie treiben im Frühling neu aus und zeigen an ihren Triebspitzen frische, hellere Grüntöne als bei den älteren Blättern oder Nadeln. Im Herbst und Winter bringen Nadelgehölze mit ihren Zapfen einen weiteren Farbton ins Spiel. Sie sind meist gelblich bis braunfarbig, doch es gibt sie auch in blaugrau oder rötlich. Enorm breitgefächert ist bei Koniferen das Spektrum der Blattfarben: Sie tragen ihr Nadelkleid in Dunkel- bis Hellgrün über Blaugrau bis hin zu panaschiert - das bedeutet, die Nadeln weisen verschiedenfarbige Bereiche auf, zum Beispiel in Weiß, Gelb oder Gold. Um für den eigenen Garten die passenden Nadelgehölze zu finden, berät man sich am besten mit einem Landschaftsgärtner. Im Gespräch mit dem Profi lassen sich bezüglich Blattfarbe, aber auch Wuchseigenschaft, Größe und Standortanspruch sowie der optimalen Verwendung echte Entdeckungen machen. bgl

Für den sonnigen Vorgarten

Liegt der Vorgarten in der prallen Sonne, raten Landschaftsgärtner zu Präriepflanzen. Diese kommen mit Trockenheit zurecht und müssen auch im heißen Sommer kaum bis gar nicht gegossen werden. Ideal sind Sonnenhut, Prärielilie oder Wüstenmalve. Insekten wie Bienen und Schmetterlinge bieten sie reichlich Pollen und Nektar. Trockenverträgliche Pflanzen wie Katzenminze, Lavendel oder Salbei geben dem Vorgarten zusätzliche Würze und verzaubern mit ihrem Duft. bgl

Wo ist Beleuchtung sinnvoll?

Vor allem stark frequentierte Bereiche des Gartens, wie Vorgarten, Treppen oder Wege, sollten beleuchtet sein. In den Boden eingelassene Strahler können die Grenze der Terrasse markieren, ohne zu stören, Pollerleuchten sicheren Weges durch den Garten führen. Licht im und um den Gartenteich herum verhindert, dass Gäste oder Kinder ins Wasser fallen – und sorgt für eine mystische Atmosphäre. Ein Pavillon bietet sanft erhellt auch während der Abendstunden einen gemütlichen Sitzplatz. Für solche Bereiche wählen Experten für Garten und Landschaft gerne diffuses Licht - dieses verringert Hell-Dunkel-Kontraste sowie starken Schattenwurf und erleichtert die Orientierung. bgl

Trockenmauer für Hanglagen

„Gerade für Gärten mit Hanglagen bieten sich Trockenmauern an“, erklärt Gerald Jungjohann vom Bundesverband Garten, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), „denn mit ihnen können sogar zusätzliche Pflanzflächen auf verschiedenen Stufen geschaffen werden. Zugleich staut sich bei starken Regenfällen hinter ihnen kein Wasser, das gegen das Bauwerk drückt. Stattdessen fließt der Regen durch die unversiegelten Fugen und versickert in den Hohlräumen.“ Als Material eignen sich fast alle Steinarten. bgl

Morgens oder abends gießen?

Eine Faustregel beim Gießen lautet: Besser selten und dafür durchnässend gießen als häufig kleine Mengen Wasser zu geben. Denn so gelangt die Feuchtigkeit nur an die Oberfläche der Erde und die Pflanzen werden nicht angeregt, in die Tiefe zu wurzeln. Das macht sie nämlich weitaus anfälliger bei großer Trockenheit. Der richtige Zeitpunkt sind die Morgen- und Abendstunden. Zur Mittagszeit würde ein großer Teil des Gießwassers verdunsten. bgl

Unbeliebt bei Schnecken

Ihren großen Erfolg bei Gartenbesitzern verdanken Funkien ihrem dekorativen Laub: Von groß bis klein, dick bis dünn, gewellt bis glattbietet die Welt der Hosta alles. Auch der Farbreichtum ist beeindruckend. So gibt es neben den unter schiedlichsten Grüntönen auch Laub in Cremeweiß, Gelb, Blaugrau, mehrfarbig sowie interessant panaschiert. Bringt man gleich mehrere Funkien zusammen, entsteht im Schatten ein interessantes Gartenbild, in dem es sich auf einer Bank oder einem Liegestuhl herrlich aushalten lässt. Einziges Manko der Liliengewächse: Sie sind nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Schnecken sehr beliebt. Haben Gartenbesitzer bereits Probleme mit den Tieren, raten Landschaftsgärtner, Sorten mit sehr festen Blättern zu wählen, wie die „Halcyon“ oder „June“. Diese sind für die gefräßigen Schnecken nicht so einfach zu verzehren. bgl

Blumenwiese anlegen

Ein guter Zeitraum, eine Blumenwiese anzulegen, sind die Monate März bis Mai, wenn der Boden sich langsam zu erwärmen beginnt. Wer glaubt, man könnte das Wildkräutersaatgut einfach auf einen bestehenden Rasen streuen und mit der Zeit würde sich daraus schon eine Wiese entwickeln, irrt. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, muss der Boden vor der Aussaat vor-bereitet werden. Der Landschaftsgärtner schält dafür zunächst den ursprünglichen Bewuchs der Fläche ab und lockert dann mit Hilfe einer Motorhacke die Erde auf. Größere Steine sowie Wurzeln und Rhizome werden entfernt. Eine gute und einfache Möglichkeit, um nährstoffreiche Flächen abzumagern, ist das Einbringen von Sand oder feinem Kies. Erst wenn der Boden feinkrümelig, locker und eben ist, wird das Saatgut ausgebracht. Da die meisten Samen der Wiesenpflanzen Licht zum Keimen benötigen, werden sie flach eingeharkt und dann mit einer Rasenwalze gut angedrückt. In den ersten Wochen braucht die Fläche regelmäßig Feuchtigkeit, damit sie nicht austrocknet. bgl

Für lichtarme Bereiche

Gartenbereiche, in denen Mauern und hohe Bäume Helligkeit schlucken, gelten oft als problematisch, weil das Lichtangebot hier für viele Pflanzen nicht ausreicht. Landschaftsgärtner arbeiten bei solchen Flächen gern mit Astilben, auch Prachtspieren genannt. Mit den Stauden, die es mit vielen verschiedenen Blütenfarben gibt, lassen sich auch halbschattige Plätze in blühende Gartenareale verwandeln. bgl

Auf Qualität achten

Beim Kauf des Rasensamens sollte man nicht sparen, sondern auf hochwertige Qualitätsmischungen zurückgreifen. Aber aufgepasst: Es gibt unterschiedliche Sorten und nicht jede Grassorte ist für jeden Garten geeignet. Für Hausgärtenwerden im Handel zumeist Zier-,Gebrauchs-, Strapazier- und Schattenrasen angeboten. Landschafts-gärtner wissen genau, welcher davon sich am besten für den jeweiligen Standort und die jeweilige Nutzung der Fläche eignet. Wer sich für die richtige Rasensaatgutmischung entscheidet, hat länger Freude daran und auch die Pflege ist später wesentlich einfacher. bgl

AdUnit urban-native3
AdUnit urban-sidebar2