Ukraine

Vielerorts kein Strom oder Wasser

Nach russischen Angriffen Versorgungsausfälle

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dpa
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Kiew. Neun Monate nach dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine wird die Lage für die Zivilbevölkerung angesichts russischer Angriffe und winterlicher Temperaturen immer verzweifelter. Nach massiven Angriffen Russlands und Ausfällen der Strom- und Wasserversorgung liefen Reparaturarbeiten auf Hochtouren – die Lage blieb aber auch am Donnerstag äußerst angespannt.

Menschen füllen sich in Kiew Trinkwasser in Flaschen ab.

Der Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, sagte, das ukrainische Stromnetz sei wieder intakt. Wie viele Haushalte nach den Blackouts vom Vortag wieder mit Strom versorgt wurden, führte er aber nicht näher aus. Betroffen von den Angriffen war nämlich nicht nur das Netz, sondern vor allem die wichtigen Umspannwerke. Der staatliche Atomkonzern Enerho-atom kündigte an, die für die Stromerzeugung maßgeblichen Atomkraftwerke zum Abend wieder ans Netz zu bringen. Mehrere AKWs hatten sich im Zuge der Angriffe automatisch abgeschaltet. Infolge der russischen Angriffe gab es auch vielerorts kein Trinkwasser. dpa

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