Phänomen - „Oarschkerwe“ oberhalb von Niederstetten Wo ein Riese den Abdruck hinterließ

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Niederstetten. Frühlingserwachen –und die Wanderer zieht es in die Natur hinaus. Bei Niederstetten gibt es einen bemerkenswerten Erdfall, der sogar eine eigene, humorvolle Geschichte hat: die „Oarschkerwe“. Erdfälle sind eine häufige Erscheinung auf der Hohenloher Ebene. Ein erdgeschichtlich bedeutsames Gebiet mit über hundert Dolinen bilden die „Oberrimbacher Erdfälle“ - Bereiche des Stadtteils Oberrimbach, bei Niederstetten-Wildentierbach sowie bei Spielbach gehören zu dem Gebiet. 1985 wurde die Schutzzone mit 71,2 Hektar Größe ausgewiesen. In der westlichen Verlängerung, aber durch das Vorbachtal abgeschnitten, befindet sich nahe des Niederstettener „Umsetzers“ eine Doline von bemerkenswerter Größe. Die „Kuhle“ im Erdboden hat gut 60 Meter Durchmesser und eine beachtliche Tiefe – und eine lokale Sage vom großen „Riesenhintern“.