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CDU - Laschet schaltet sich in Umlage-Streit ein

Ungeklärte Heizkosten

Von 
dpa
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CDU-Chef Armin Laschet beim ARD-Sommerinterview. © dpa

Berlin. Bleiben Mieterinnen und Mieter doch nicht auf den CO2-Zusatzkosten beim Heizen sitzen? Bisher haben Widerstände in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Beteiligung der Vermieter verhindert. Nun aber tritt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf den Plan: „Die jetzige Lösung, dass der Vermieter quasi gar nichts leistet, wird keinen Bestand haben“, sagte Laschet in der ARD. Ob aber nun vor der Wahl noch etwas passiert, scheint fraglich.

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Seit Jahresbeginn verteuert ein CO2-Preis im Verkehrs- und Wärmebereich fossile Energieträger wie Öl und Gas. Das bedeutet für die Wohnung: Das Heizen etwa mit einer alten Ölheizung wird teurer. Der CO2-Preis liegt derzeit bei 25 Euro pro Tonne und steigt in den kommenden Jahren. Wie das Portal Check24 errechnet hat, sorgt der CO2-Preis von 25 Euro bei einer Familie mit Mietwohnung und einem Verbrauch von 1000 Litern Heizöl pro Jahr für Zusatzkosten von knapp 79 Euro. Eine Familie mit Haus muss demnach etwa das Doppelte draufzahlen. Nach Berechnungen des Portals Verivox kostet das Heizen mit Gas Mieter bei einem CO2-Preis von 25 Euro und einem Verbrauch von 10 000 Kilowattstunden rund 54 Euro zusätzlich. dpa

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