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„Kein Maßregelvollzug“

Stadt wehrt sich

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Heidelberg. Die Stadt Heidelberg will sich notfalls gerichtlich gegen die Pläne des baden-württembergischen Sozialministers Manfred Lucha wehren, die ehemalige Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Mannheim künftig für den Maßregelvollzug zu verwenden. „Wir prüfen derzeit, welche Möglichkeiten es gibt, um die Nutzung für den Maßregelvollzug zu verhindern“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner am Montag. Das Gebäude könne nicht mehr für den Strafvollzug verwendet werden. Für die Unterbringung von psychisch kranken Menschen wäre die medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Und auch baurechtlich sei mit Schwierigkeiten zu rechnen, erklärte Würzner. Bis 2015 wurde der Sandsteinbau, auch „Fauler Pelz“ genannt, in der Altstadt von der Justizvollzugsanstalt Mannheim als Außenstelle genutzt.

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