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Konflikt - Paris und Berlin sehen russische Söldner kritisch

Sorge um Soldaten in Mali

Von 
dpa
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Bundeswehr-Einsatz am Flughafen nahe des Stützpunktes in Gao. © dpa

Berlin/Moskau. Die Bundesregierung ist besorgt über eine sich anbahnende Zusammenarbeit der Militärjunta im westafrikanischen Mali mit Söldnern der russischen Militärfirma Wagner. „Sollte sich die Zusammenarbeit von Mali mit russischen Söldnergruppen bestätigen, stellt das die Grundlagen des Mandats der Bundeswehr für Minusma und EUTM in Frage und gemeinsam mit dem Bundestag müssten wir Konsequenzen ziehen“, warnte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Mittwoch mit Blick auf die zwei laufenden Einsätze von insgesamt etwa 1200 Bundeswehrsoldaten in dem Land. Zuvor hatte es schon ähnliche Warnungen aus Frankreich gegeben, das in Mali und angrenzenden Sahel-Staaten Truppen auch im Kampfeinsatz gegen Islamistenmilizen hat.

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Bundeswehrsoldaten sind Teil der UN-Truppe Minusma. Diese bemüht sich um Stabilisierung, nachdem Nordmali 2012 in die Hände islamistischer und anderer Rebellengruppen geraten war – bis Frankreich militärisch robust eingriff. Zudem stellt die Bundeswehr Männer und Frauen für die militärische EU-Ausbildungsmission EUTM. dpa

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