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Backen - Vanille-Pasten geizen oft mit dem Geschmack

Schoten überzeugen

Von 
tmn
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Ob in Vanillekipferl oder in der Soße für die Rote Grütze: Ohne Vanille wäre so manches Gericht nur halb so edel. Doch muss der typische Geschmack des süßlichen Gewürzes immer aus der teuren Schote kommen? Besser schon, meinen die Experten der Stiftung Warentest. Denn die meisten Vanillepasten und -extrakte enthalten kaum Vanille, wie eine Untersuchung von 42 Produkten jetzt zeigte.

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Die Vanille in allen getesteten Produkten ist zwar echt und wird nicht mit fremden synthetischen Substanzen verstärkt, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2021). Nur der Vanillegehalt ist eben teilweise sehr gering – vor allem in Pasten und Extrakten, die oft damit beworben werden, dass ein Teelöffel eine ganze Schote ersetzen würde. In den getesteten Vanillezucker-Tütchen ist der Vanillegehalt laut Stiftung Warentest immerhin ausreichend, in einem Fall sogar sehr gut. Tütchen eigneten sich daher zum Backen.

Aromaknüller gehen auch günstig

Vanille ist ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtsbäckerei.

Ganze Vanilleschoten bringen allerdings das meiste Aroma: Richtige Aromaknüller kommen von Aldi Nord (1,74 Euro pro Zwei-Gramm-Schote), von Lidl (1,73 Euro pro 2 g) und Rapunzel (3,35 Euro pro 2 g).

Preiswerter sind verarbeitete Produkte. Einige bieten den Testern zufolge sogar recht viel Vanille – am meisten die Vanillezucker von Alnatura (1,04 Euro je 10 g), dmBio (0,92 Euro/10 g), Rewe Bio (1,09 Euro/10 g) sowie die Extrakte vom Hamburgischen Genuss Kontor (3,60 Euro je 10 ml) und von Madavanilla (3,50 Euro/10 ml). tmn

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