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USA - Der Süden Kaliforniens kämpft mit aller Macht gegen eine drohende Umweltkatastrophe

Ölpest breitet sich aus

Von 
dpa
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Aufräumteams sammeln bei Huntington Beach Öl aus dem Sand. © dpa

Los Angeles. Die Ölpest vor der Küste Südkaliforniens hat sich ausgeweitet und weitere Strände verschmutzt. Die geschätzte Menge des aus einer Pipeline ausgelaufenen Öls habe sich auf rund 550 000 Liter erhöht, teilte die am stärksten betroffene US-Küstenstadt Huntington Beach im Bezirk Orange County mit.

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Gouverneur Gavin Newsom erklärte für den Bezirk den Notstand: „Der Bundesstaat ist dabei, (...) alle verfügbaren Ressourcen zu mobilisieren, um die öffentliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen.“ Zugleich wurden Vorwürfe laut, Behörden und Pipeline-Betreiber hätten zu spät auf den Notfall reagiert. Das Öl war aus einer am Wochenende leckgeschlagenen Pipeline vor der Küste ausgetreten.

Als „Surf City USA“ wirbt Huntington Beach um Touristen. Doch nun sind die beliebten Strände in der Stadt südlich von Los Angeles für Wellenreiter, Schwimmer und Spaziergänger gesperrt. Umweltschützer berichteten von ersten ölverschmutzten Vögeln und toten Fischen. 14 Boote und 320 Helfer sind im Kampf gegen den Ölteppich im Einsatz. Laut Küstenwache wird das Öl mit Hilfe von Schiffen eingegrenzt und von der Oberfläche abgeschöpft. Einsatzteams legten zudem schwimmende Barrieren aus. dpa

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