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Ukraine-Krise - USA und Russland beharren zum Auftakt der Gespräche in Genf auf ihren Standpunkten

Noch kein Kompromiss in Sicht

Von 
dpa
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Während in Genf gesprochen wird, steht ein ukrainischer Soldat an der Trennlinie zu pro-russischen Rebellen in der Region Donezk.

Genf/Brüssel. In der Ukraine-Krise haben die USA und Russland bei Gesprächen in Genf zunächst auf ihren bekannten Standpunkten beharrt. Dabei ging es am Montag um den Aufmarsch von russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine und die Forderung Moskaus nach Sicherheitsgarantien der Nato. Das westliche Verteidigungsbündnis wirft Russland vor, die Spannungen zu schüren und verlangt erste Entspannungsschritte von Moskau.

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Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow sagte dem russischen Staatsfernsehen zum Auftakt: „Die amerikanische Seite muss sich auf Kompromisse einstellen.“ Russland habe klare Positionen auf höchster Ebene formuliert, von denen „nicht einfach mehr abgewichen werden kann“. Die US-Unterhändlerin, Vizeaußenministerin Wendy Sherman, twitterte zum Auftakt: „Wir werden uns die russischen Belange anhören und unsere eigenen mitteilen, aber wir haben klargemacht, dass wir über die europäische Sicherheit nicht ohne unsere Alliierten und Partner diskutieren.“

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba beschwor das westliche Bündnis, keine Zugeständnisse zu machen. „Der Kalte Krieg ist vorbei, Einflusssphären auch“, schrieb er auf Twitter. Die Ukraine fürchtet eine Invasion. Russland streitet solche Pläne ab. Moskau sieht sich durch die Präsenz der Amerikaner in Europa bedroht. dpa

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