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Euro - Währungshüter setzen auf „ruhige Hand“

EZB hält an Zinstief fest

Von 
dpa
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Lagarde will angesichts von Corona den Kurs nicht zu früh ändern. © dpa

Frankfurt. Sparer im Euroraum müssen sich auf eine noch länger anhaltende Zinsflaute einstellen. In der ersten Zinssitzung nach der Verabschiedung einer neuen geldpolitischen Strategie bekräftigten Europas Währungshüter am Donnerstag ihren expansiven Kurs mit Zinsen auf Rekordtief und milliardenschweren Anleihenkäufen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprach von einer Politik der „ruhigen Hand“ und warb um „Geduld“.

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„Die Erholung der Wirtschaft im Euroraum ist auf Kurs“, sagte Lagarde. „Doch die Pandemie wirft weiterhin einen Schatten, zumal die Delta-Variante eine wachsende Quelle der Unsicherheit darstellt.“ Dies könne die Erholung in Dienstleistungssektoren dämpfen. Niemand wolle unter diesen Umständen die Geldpolitik zu früh straffen, sagte Lagarde. Die Notenbank mit Sitz in Frankfurt hält daher den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Auf diesem Niveau liegt der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld inzwischen seit März 2016. Zugleich müssen Geschäftsbanken nach wie vor 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. dpa

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