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Partei - Bisherige Co-Vorsitzende und Generalsekretär einstimmig als neue Doppelspitze nominiert / Vorerst keine Ministerämter

Esken und Klingbeil sollen SPD führen

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dpa
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Bilden künftig wohl die Doppelspitze der SPD: Die bisherige Co-Vorsitzende Saskia Esken und Generalsekretär Lars Klingbeil.

Berlin. Die SPD will mit Saskia Esken und Lars Klingbeil an der Spitze in die kommenden Regierungsjahre ziehen. Der Parteivorstand nominierte die bisherige Parteichefin und den Generalsekretär am Montag in Berlin einstimmig als neue Doppelspitze. Gewählt werden sollen beide sowie die restliche SPD-Führung auf einem Parteitag am zweiten Dezemberwochenende – kurz nach der geplanten Wahl von SPD-Kandidat Olaf Scholz zum Kanzler einer Ampel-Koalition im Bundestag.

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Esken und Klingbeil kündigten an, als Vorsitzende in einer neuen Regierung zunächst keine Ministerämter anzustreben. Ausgeschlossen wurde so ein Schritt für später aber nicht. Sie und Klingbeil, so Esken, wollten zwar ihre „ganze Schaffenskraft“ der Aufgabe an der SPD-Spitze widmen. Aber in alle Ewigkeit wolle sie ein Ministeramt nicht ausschließen. Die Statuten der SPD sollten nicht geändert werden. Dort ist keine solche Trennung der Ämter vorgeschrieben. Klingbeil sieht nun vorrangig Parteivorsitz und Bundestagsmandat als seine Aufgaben.

Der SPD-Co-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans (69) hatte Ende Oktober seinen Rückzug angekündigt und erklärt, dass nun Jüngere ans Ruder sollten. Esken und er waren im Dezember 2019 nach langwierigem Auswahlprozess an die SPD-Spitze getreten. dpa

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