AdUnit Billboard
Schleswig-Holstein - Wahlkampf neigt sich dem Ende zu / Kanzler Scholz und Minister Habeck als Unterstützung vor Ort

Endspurt vor Landtagswahl im Norden

Von 
dpa
Lesedauer: 
Am Sonntag wird in Deutschlands nördlichstem Bundesland neu gewählt. Die CDU liegt in Umfragen deutlich vorn.

Kiel. Zwei Tage vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein haben die Parteien noch einmal kräftig um Wählerstimmen geworben. Die SPD um Spitzenkandidat Thomas Losse-Müller erhielt am Freitagnachmittag Unterstützung von Bundeskanzler Olaf Scholz, der zu einer Kundgebung in Kiel anreiste. Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU hatte Termine in Nortorf und Laboe im Programm. In Kiel untermauerte die Klimabewegung Fridays for Future am Nachmittag mit einer Kundgebung und einer Demonstration ihre Forderungen an die Landespolitik.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die Umfragen sehen die CDU mit bis zu 38 Prozent weit vor der SPD und den Grünen. Beide lagen in einem am Donnerstagabend veröffentlichten „Politbarometer Extra“ der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen gleichauf bei 18 Prozent. Die Umfragen sagen durchweg eine sichere Mehrheit für eine mögliche Koalition aus CDU und Grünen voraus. Knapper, aber denkbar wäre es demnach auch für ein Bündnis aus CDU und FDP. Seit 2017 regieren im Norden CDU, Grüne und FDP gemeinsam im nördlichsten Bundesland.

Die Spitzenkandidatinnen der Grünen, Monika Heinold und Aminata Touré, hatten für den späten Nachmittag in Neumünster Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck an ihre Seite gebeten.

Die FDP mit Spitzenkandidat Bernd Buchholz setzt im Wahlkampf-Schlussspurt auch auf Unterstützung des Parteivorsitzenden, Bundesfinanzminister Christian Lindner – mit gemeinsamen Terminen am Freitag in Flensburg und Neumünster. Am Samstag soll es in Kiel und Lübeck weitergehen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Mächtig ins Zeug legen sich am Tag vor der Wahl auch Günther und Losse-Müller. Der Ministerpräsident wird unter anderem im heimischen Eckernförde und in Gettorf unterwegs sein. Im dortigen Wahlkreis treten die beiden als Direktkandidaten gegeneinander an. dpa

Autor

AdUnit Mobile_Footer_1