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Friedensnobelpreis - Ehrung geht an einen Journalisten und eine Journalistin, die sich für die unabhängige Presse einsetzen

Eine Auszeichnung für Meinungsfreiheit

Von 
epd
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Eine Frau legt Blumen vor einem Porträt der ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaja nieder. © dpa

Oslo. Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an zwei Journalisten für ihren mutigen Kampf für die Meinungsfreiheit. Geehrt werden die Philippinin Maria Ressa und der Russe Dmitri Muratow. Die 58-jährige Ressa verteidige die Meinungsfreiheit in einem zunehmend autoritärer werdenden Land, sagte die Vorsitzende des Nobelkomitees, Berit Reiss-Andersen. Der 59 Jahre alte Muratow setze sich seit vier Jahrzehnten für freie Meinungsäußerung in Russland ein.

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Die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Bundesregierung und Journalistenverbände begrüßten die Wahl. Deutlich kühlere Glückwunsche kamen aus Moskau. Reiss-Andersen sagte, Muratow und Ressa würden auch in Vertretung aller Medienschaffenden ausgezeichnet, die für das Ideal der freien Meinungsäußerung einstehen in einer Welt, in der Demokratie und Pressefreiheit mit zunehmenden widrigen Bedingungen konfrontiert seien. Faktenbasierter Journalismus sei unerlässlich, um die Öffentlichkeit zu informieren und damit Gesellschaften vor Kriegen und Konflikten zu schützen. epd

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