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Jüdisches Leben - Dr. Josef Schuster im FN-Gespräch

Ein Teil der Gesellschaft

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Main-Tauber-Kreis. Der Begriff „Shoa“ (hebräisch: „Unheil“) bezeichnet die millionenfache Ermordung jüdischer Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus – und damit auch die Vernichtung eines über Jahrhunderte gewachsenen jüdischen Kulturerbes auf deutschem Boden. Dass es heute wieder Veranstaltungen wie die „Jüdische Kulturtage im Taubertal“ mit Beteiligung der Altkreisstädte Igersheim, Bad Mergentheim, Creglingen und Niederstetten gibt, ist vor diesem Hintergrund nicht nur wunderbar, sondern absolut bemerkenswert – beide Seiten betreffend. Jüdische Gemeinschaften, Künstler, Autoren, arbeiten aktiv mit den Tauber-Kommunen zusammen an einem Werk des Erinnerns und der Versöhnung. Und das soll allen Beteiligten vor allem Freude machen: „Jüdisches Leben soll ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sein“, so Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Die FN sprachen mit ihm – auch über Antisemitismus, der nicht nur im Internet brodelt.

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