Die Kohle geht, die Windkraft kommt

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dpa
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Berlin. Deutschland steigt bis spätestens 2038 schrittweise aus der Kohle aus. Bundestag und Bundesrat stimmten am Freitag zwei zentralen Gesetzen zu. Sie sehen zum einen einen konkreten Fahrplan zur Stilllegung von Kohlekraftwerken vor, zum anderen Strukturhilfen von 40 Milliarden Euro. Die Bundesregierung schließt einen schnelleren Ausstieg bereits bis 2035 nicht aus. Regelmäßig soll untersucht werden, ob die Reduzierung der Kohleverstromung vorgezogen werden kann. In den Jahren 2026, 2029 und 2032 will sie aber auch die Folgen des Kohleausstiegs auf die Versorgungssicherheit und die Strompreise überprüfen. Das Bild zeigt einen Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler vor einem Kraftwerk und Windrädern. dpa