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Streik - Präsident Rainer Dulger fordert nach Streik Reformen / Neues Angebot liegt vor

Arbeitgeber kritisieren Bahn

Von 
dpa
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Eine Frau am 7. September vor der Anzeigetafel im Hauptbahnhof Köln. An dem Tag streikten die Lokführer. © dpa

Berlin. Nach den Streiks der Lokführergewerkschaft GDL bei der Bahn sehen die Arbeitgeber gesetzlichen Reformbedarf. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Streik habe mit der Umsetzung von Lohnforderungen nicht mehr viel zu tun gehabt. Das sei offensichtlich. „Die GDL ringt um die Vorreiterstellung in einem großen Unternehmen und legt dafür das ganze Land lahm. Das zeigt für mich, dass hier Bedarf für den Gesetzgeber besteht.“

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Dulger sagte weiter: „Gerade im Bereich der Infrastruktur sollte der Staat sensibler darüber nachdenken, wie man Abkühlungsphasen organisieren kann. Denn hier ist der Schaden, den ein Streik anrichtet, besonders groß und nimmt besonders viele Unbeteiligte in Geiselhaft.“ Der Arbeitgeberpräsident stellte zugleich klar, keine Nachschärfung des Tarifeinheitsgesetzes zu wollen.

Unterdessen hat die Deutsche Bahn ihr Angebot an die Lokführergewerkschaft nachgebessert. Bis zum Sonntagnachmittag hatte sich die GDL allerdings noch nicht dazu geäußert. dpa

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