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Systemwechsel in Hessen bei Beurteilung der Corona-Lage

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dpa/lhe
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Wiesbaden. Die hessische Landesregierung führt einen Systemwechsel bei der Beurteilung der Corona-Lage im Land ein. Wegen des Fortschritts bei den Impfungen werde die Infektionsinzidenz als alleiniger Indikator für die Coronavirus-Schutzmaßnahmen abgelöst, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts in Wiesbaden. Künftig sollen die Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten wesentliche Maßstäbe für weitergehende Schutzmaßnahmen sein.

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Die neue Corona-Verordnung in Hessen tritt ab diesem Donnerstag (16. September) in Kraft. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen je 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit neu aufgenommen wurden.

Die bislang als Bewertung genutzte Sieben-Tage-Inzidenz zeigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die Infektionsinzidenz als bislang wichtigster Indikator werde nun durch einen neuen Fokus auf die Situation in den Krankenhäusern ersetzt, erklärte Bouffier.

420 neue Corona-Infektionen in Hessen registriert

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In Hessen sind binnen 24 Stunden 420 neue Corona-Infektionen registriert worden. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand 3.15 Uhr) hervorgeht, ist die Sieben-Tage-Inzidenz zurückgegangen. Der Wert der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen beträgt nun 100,6. Am Vortag hatte er bei 103,9 gelegen. Mit sechs neuen Todesfällen stieg die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, seit Beginn der Pandemie auf 7668.

In den Regionen wies Offenbach mit 193,3 die höchste Inzidenz auf. Am Montag hatte der Wert noch 200,2 betragen. Frankfurt lag bei 146,7 und der Kreis Offenbach bei 135,2.

Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser befanden sich nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag 144 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 70 von ihnen mussten beatmet werden (Stand 07.19 Uhr).

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