Katholische Kirche - Neues Gemeindeteam der Pfarrgemeinde St. Ägidius Krensheim gestaltete Kreuzweg Andacht zur Einstimmung auf Karwoche

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Das neue Gemeindeteam der Pfarrgemeinde St. Ägidius Krensheim veranstaltete als erste gemeinsame Aktion eine Kreuzwegandacht zur Einstimmung auf die Karwoche und Ostern.

© Ulrich Feuerstein

Krensheim. Fast in allen katholischen Kirchen findet sich ein Kreuzweg. Mancherorts gibt es auch einen in der freien Natur. Er erinnert an den Leidensweg Jesu Christi in Jerusalem und wird gerade in der Fastenzeit von Gläubigen gern begangen. Die Pfarrgemeinde St. Ägidius besitzt einen besonders schönen Kreuzweg am Krensheimer See. Das neue Gemeindeteam veranstaltete als erste gemeinsame Aktion eine Kreuzwegandacht zur Einstimmung auf die Karwoche und Ostern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestalteten die einzelnen Stationen.

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Der Kreuzweg ist eine von vielen Besonderheiten der katholischen Volksfrömmigkeit. Wegkreuze und Kreuzzeichen gehören dazu, ebenso wie Segnungen und Weihen, Heiligenbilder und Rosenkranz, Weihrauch, Weihwasser und Prozessionen.

Der Kreuzweg hat eine lange Geschichte. Pilger sind in Jerusalem schon früh den Kreuzweg des Herrn nachgegangen. Ab dem 14. Jahrhundert waren es besonders die Franziskaner, die den Brauch pflegten. Die Zahl der sogenannten "Kreuzwegstationen" war dabei unterschiedlich. Bis Ende des 16. Jahrhunderts gab es zwölf solcher Haltepunkte. Einige Jahrzehnte danach, durch die Hinzufügung der Kreuzabnahme und Grablegung, 14 Stationen. In jüngerer Zeit gibt es Bestrebungen, den Kreuzweg durch eine 15. Station - die Auferstehung Jesu - sinnvoll zu ergänzen.

"Der Kreuzweg ist volkstümlicher Ausdruck, in Weggemeinschaft mit Jesus Christus zu gehen", erklärte Schwester Annemarai. Die Gemeindereferentin unterstützte das Gemeindeteam bei der Vorbereitung und Durchführung der Kreuzwegandacht. Das Kreuz nannte sie ein Zeichen unserer Hoffnung, dass wir durch den Kreuzestod Jesu erlöst sind.

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"Der Kreuzweg Jesus berührt und durchkreuzt jedes Menschenleben", erklärte Schwester Annemarai. Jeder Mensch habe die Freiheit, sich hineinnehmen zu lassen in Jesu Leiden und Kreuz. "Wir alle haben als Christen teil an seinem Leiden und Sterben, aber auch an seiner Auferstehung und an dem ewigen Leben bei Gott."

Die Pfarrgemeinde St. Ägidius gehört zur Seelsorgeeinheit Grünsfeld-Wittighausen. Jüngst hat sich ein Gemeindeteam gebildet, das die Angelegenheiten vor Ort regeln will. Ein Dutzend Frauen und Männer machen mit. Die einen engagieren sich als Lektoren, andere als Kommunionhelfer, manchen liegen Familiengottesdienste am Herzen, wieder andere wollen beim Pfarrfest helfen.

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"Wir sind zwar ein kleiner Ort, aber alle halten zusammen", betonte Marga Konrad. Sie gehört zum Krensheimer Gemeindeteam. Dessen Mitglieder wollen sich regelmäßig treffen. "Dann besprechen wir, was ansteht", sagte Ortsvorsteher Josef Hehn. Auch er zögerte nicht, als er um Mitarbeit gebeten wurde.

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Die gemeinsame Andacht an den 2001 aufwendig renovierten Kreuzwegstationen nannte Konrad einen gelungenen ersten Impuls. Positiv überrascht war sie von der großen Resonanz.

Rund 40 Personen nahmen teil. Grundschulkinder und Großeltern: Alle Altersstufen waren vertreten. Für die weitere Arbeit zeigte Marga Konrad sich zuversichtlich: "Das war ein guter Anfang für das neue Gemeindeteam." feu