Leserbrief - Gedenken

Straße oder Platz nach Franz Hartnagel benennen

„Übergabe diesmal nicht an Kaisers Geburtstag“, BA vom 8. Juli

Wieder erschien, posthum zu seinem 101. Geburtstag, ein Artikel im Bergsträßer Anzeiger über Franz Hartnagel, sein Wirken in Einhausen sowie den Rechenschaftsbericht zu der von ihm initiierten Stiftung. Die Zeiten sind schlecht, die Banken zahlen kaum noch Zinsen, Corona verbietet Zusammenkünfte von vielen Menschen, das Vereinsleben liegt am Boden und die Zeiten der üppigen Geburtstags-Essenseinladungen sind auch vorbei.

Nur, mir fehlt da etwas: Ich habe gelernt, dass man sich, wenn man etwas geschenkt bekommt, auch bedanken muss. Und da drängt sich mir der Gedanke auf, dass man ihm ja danken könnte, indem man eine Straße, einen Platz im Ort nach ihm benennt. Es wäre an der Zeit!

Mich würde es freuen, und vielleicht freuen sich auch die Bewohner der Gemeinde, wenn sie in der Zeitung lesen, dass die von ihnen gewählten Gremien sich darüber Gedanken machen und beschließen, ihrem „Kaiser Franz“ ein solches ehrendes Andenken zu setzen.

Hannelore Nowakowski

Einhausen

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