Leserbrief

Anerkennung von Ehrenamt

Steuer für Führer von Rettungshunden soll erlassen werden

Ich bin schon seit circa 15 Jahren als Rettungshundeführerin tätig. Zurzeit arbeite ich mit zwei für diesen Zweck ausgebildeten Hunden.

Anfang des Jahres 2017 habe ich bei der Stadtverwaltung Zwingenberg einen Antrag auf Befreiung von der Hundesteuer gestellt. Ich habe zur Auskunft bekommen, dass laut Hundesteuersatzung nur 50 Prozent der Steuer erlassen wird. Am 26. Oktober 2017 bekam ich dann ein Schreiben, dass man bei der nächsten Änderung der Hundesteuersatzung meinen Wunsch nach einer vollständigen Befreiung von der Hundesteuer für Rettungshunde mit in die Beratungen aufnehmen wird.

In anderen Kommunen geht’s

Bis zum heutigen Tag erfolgte keine weitere Rückmeldung. Mit anderen Worten: Man wartet bis das Thema im Sande verläuft oder sich biologisch erledigt. So viel zur Anerkennung meiner Arbeit mit Rettungshunden. Sie ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden und geschieht ehrenamtlich. In anderen Kommunen wird diese Arbeit üblicherweise durch die Befreiung von der Hundesteuer anerkannt.

Margot Tritsch

Zwingenberg-Rodau

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