Leserbrief

Bürgermeister

Kein gutes Zeichen für eine gelebte Demokratie

„Verfasser von Leserbriefen nicht herabwürdigen“, BA-Leserforum vom 28. Mai

Wo kommen wir denn hin, wenn jeder sich nur in schreibender Weise über das Wohl und Wehe der Stadt Bensheim Gedanken machen würde. Anpacken und zupacken (Zitat vom Bürgermeister) heißt das Gebot der Stunde. Und das wird in ganz vorbildlicher Weise von den gewählten Vertretern der Stadt praktiziert.

Endlich geschieht etwas am Marktplatz. Jetzt heißt es: Abreißen und neu bauen. Taten folgen lassen. Und was bewirken da die Verfasser von Leserbriefen? Die machen sich doch nur aus ihrer Sicht, aus ihrem Blickwinkel, Sorgen und formulieren schöne Gedanken über angebliche Fehlentwicklungen in dieser Stadt.

Und was bezweckten denn in den letzten Wochen die so genannten „Mutbürger“ mit ihren Flugblättchen und Samstagsaktionen, bei denen sie auch noch glauben machen wollten, vielen Bürgern (gerade mal 3000 gesammelte Unterschriften) aus dem Herzen gesprochen zu haben?

Nein, all das, was zurzeit geschieht, das Ignorieren der vorgebrachten und überzeugend formulierten Bedenken in den vielen Leserbriefen der Vergangenheit, ist wirklich kein gutes Zeichen für eine gelebte Demokratie.

Klaus Straub

Einhausen

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