Leserbrief

Corona-Krise

Jetzt kann man hinterfragen, was wirklich wichtig ist

Die ganze Welt steht kopf und still. Diese Zeit bringt es mit sich, dass Ängste, Sorgen und Nöte entstehen. Was diese seltsamen Tage aber auch mit sich bringen können ist, dass wir alle sehen und erleben können, was es bedeutet, in einer Welt der Solidarität und Entschleunigung zu leben.

Wir haben jetzt die Möglichkeit, innezuhalten und zu hinterfragen, was tatsächlich wichtig ist und worauf wir verzichten können. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns auf das zu besinnen, was im Leben relevant ist. Wir haben jetzt die Möglichkeit, Strukturen zu ändern und aufzubrechen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, dass sich Mensch, Umwelt und Natur wieder näher kommen können.

Keine unzähligen Flugzeuge, keine unzähligen Kreuzfahrtschiffe, viel weniger Autos auf den Straßen, der „Konsum“ steht still.

Daneben entstehen im Moment viele ehrenamtliche Hilfen. Der Mensch kommt mit seiner Nachbarschaft mehr in Kontakt, die sozialen Berufe treten in den Vordergrund.

Nachhaltig agieren

Die ganze Welt steht kopf und still. Wir haben jetzt die Möglichkeit, diese Zeit neben allen Ängsten, Sorgen und Nöten auch als Chance zu betrachten.

Wir Menschen haben jetzt, mehr denn je, die Möglichkeit, uns der Zwischenmenschlichkeit, der Umwelt und der Natur zuzuwenden, uns dieser bewusst zu werden und dementsprechend nachhaltig zu agieren.

Es liegt an uns, an mir und dir, was wir daraus machen – für den Moment und auch für die Zukunft.

Anja Funck

Lorsch

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