Leserbrief

Radverkehr

Fußgängerzone nachts für Fußgänger sperren

Beim Radfahren herrscht Uneinigkeit, BA vom 5. Oktober

Radfahren in der Fußgängerzone ist zumindest in Bensheim sehr bedenklich. Zum einen ist sie durch viele Hindernisse (Blumenkübel, Bänke, Brunnen, Radständer, Werbetafeln, anliefernde Lkw) in der Breite sehr begrenzt, zum anderen ist sie vom Ritterplatz Richtung Marktplatz recht steil.

Wer sich vor Ort davon überzeugen will, wie gefährlich es teilweise schon tagsüber zugeht, sollte sich nach Schulschluss eines nahe gelegenen Gymnasiums die Radfahrerinnen, die teilweise in Dreier-Reihen Richtung Marktplatz rasen, anschauen. Man hat manchmal das Gefühl, dass bei der Tour de France das Mannschaftszeitfahren gestartet wurde.

Ein paar Gedanken verschwenden

Zum aktuellen Plan, die Fußgängerzone abends für Radfahrer offiziell freizugeben, sollte man mal ein paar Gedanken an folgende Umstände „verschwenden“:

1. Ab welcher Uhrzeit ist Abend/ Nacht?

2. Wer übernimmt, um gefährliche Unfälle zu vermeiden, die Überprüfung der Alltagstauglichkeit der Fahrräder (Beleuchtung, Bremsen)?

3. Sollte man die Fußgängerzone (warum heißt sie eigentlich Fußgängerzone) am besten nachts für Fußgänger sperren, um Unfälle zu vermeiden. Es kommen bei dem zu erwartenden Fahrradverkehr sowieso nur noch wenige mutige Passanten in die Fußgängerzone. Aber vielleicht könnte man dann auch wieder die Straße für Autos freigeben. Und was machen wir eigentlich am Bürgerfest und Winzerfest?

Thomas Mauer

Bensheim

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