Leserbrief

Winzerfest

Ein Dank an die hilfsbereiten Polizisten

Das ist doch selbstverständlich.“ „Dafür sind sie doch da“, so oder ähnlich lauteten die Kommentare von Bekannten, als ich den Vorfall erzählte. Damit haben sie recht, aber ich finde es gerade in der heutigen Zeit wichtig, auch mal so positive, zwischenmenschliche Begebenheiten zu erwähnen.

Nachts auf dem Heimweg vom Tag der Betriebe überholten wir zu Fuß eine ältere Dame auf der Fehlheimer Straße, die ihr Fahrrad schob. Kaum an ihr vorbei, hörten wir einen Schlag und sie war samt Fahrrad vom Radweg auf die Straße gefallen. Wir halfen ihr hoch, alles war in Ordnung und sie meinte noch, sie habe 46 Jahre lang auf dem Winzerfest ausgeschenkt und jetzt war es wohl ein Weinchen zuviel.

Also gingen wir weiter, aber nach kaum ein paar hundert Metern blickten wir zurück und sie war wieder gestürzt, diesmal ziemlich unglücklich auf ihr Rad. Alleine kam sie nicht mehr hoch. Jetzt waren wir doch beunruhigt und offensichtlich war es zu unsicher, sie alleine nach Hause gehen zu lassen.

Nach Hause gebracht

Glücklicherweise kamen in diesem Moment zwei Polizeiwagen, denen ein anderer Radfahrer Bescheid gesagt hatte. Sie boten ihr ohne zu zögern an, sie nach Hause zu bringen – und auf die Frage, was denn mit dem Fahrrad sei, sagte einer der Polizisten: „Kein Problem, das fahre ich Ihnen heim“.

So startete die Kolonne, und es war anscheinend nicht ganz so einfach, die richtige Wohnadresse ausfindig zu machen, denn ich traf Polizei samt älterer Dame noch in Höhe Wilhelmstraße suchend wieder. An dieser Stelle einfach erneut ein herzlicher Dank an Herr Stürmlinger und seine Kollegen.

Bettina Sumalowitsch

Bensheim

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