Bergstraße

Klasse Medien Schulmodernisierung

22,4 Millionen Euro für die AKG-Sanierung

Archivartikel

Das Alte Kurfürstliche Gymnasium an der Wilhelmsstraße ist im Umbau. In einer allumfassenden Sanierung soll zuerst der Ost- und dann der Westflügel renoviert werden. Durch Unterstützung des hessischen Schulrats bekamen die Schüler wegen des Umzugs in den renovierten Teil der Schule sogar eine Woche lang frei, in der sie zu Hause bleiben durften.

Doch wofür das Ganze? Die Ausstattung soll moderner werden, so der Plan. Kreide, Schwämme und Schultafeln werden durch Marker und Whiteboards ausgetauscht. In einigen Räumen wurden sogar testweise Smartboards montiert, die über Internetzugang und Browser verfügen, eine Änderung, die den meisten Schülern zusagt. Immerhin waren sie stets gezwungen, neue Kreide und Schwämme zu besorgen und die Tafel für den Lehrer stets sauber zu halten. Künftig wird der Klassenraum staubfreier und sauberer.

Doch damit nicht genug, denn vor einem Jahr wurde auch ein neuer Naturwissenschaftstrakt eröffnet, der über Fahrstühle, Strom- und Wasserzugang verfügt. Auf drei Etagen wird den Schülern Biologie, Chemie und Physik unterrichtet. Die Ausstattung ermöglicht es den Lehrern, viele Versuche für und mit den Schülern durchzuführen. Der Trakt ist direkt mit dem frisch sanierten Ostflügel verbunden und erspart das Gedränge im Treppenhaus.

Während der sogenannten Bauwoche wurden Wände neu gestrichen und kaputte Geräte ausgetauscht. Doch das 22,4 Millionen Euro schwere Projekt hat gerade mal die Halbzeit erreicht. Die Schüler im Westflügel und selbst das Sekretariat mussten umziehen und die jüngeren werden schon in den neuen Räumen unterrichtet. Wenn sich die Schüler des AKGs noch ein wenig gedulden, wird die Schule moderner denn je und sogar eine neue Bücherei wird eröffnet, doch bis dahin heißt es fleißig weiter lernen.

Leander Emig, AKG

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