Auto

Hoher Wertverlust in der Oberklasse

Archivartikel

Immer mehr Technik, immer feinere Ausstattung, immer mehr Sicherheit - in der Oberklasse zeigen die Hersteller, was sie drauf haben. Doch trotz all der Neuerungen bleibt eines gleich: der hohe Wertverlust.

"Der Kauf eines Oberklasse-Pkw ist seit jeher kein Fall für Pragmatiker", heißt es deshalb bei den Marktbeobachtern von Schwacke. "Hohe Preise und ein erheblicher Wertverlust verlangen nach Investitionsfreude." Zur Belohnung gebe es reichlich Luxus und faszinierende Technik. Wenn die Oberklasse-Pkw nach der üblichen Ersthaltedauer von 36 Monaten auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen, haben aber laut Schwacke vor allem die Zweitbesitzer Grund zur Freude, daran wird sich auch künftig nichts ändern. Die Schwacke-Prognose sieht den künftigen Restwert für diese Luxus-Fahrzeuge bei durchschnittlich 51 Prozent. Fast die Hälfte des ursprünglich dafür bezahlten Geldes hat sich also nach drei Jahren in Luft aufgelöst.

Aber nicht alle Marken verlieren gleichmäßig stark an Wert, die Unterschiede sind beträchtlich. Die höchste Summe müssen Jaguar-Besitzer abschreiben, was laut Schwacke auch am inzwischen recht fortgeschrittenen Alter der XJ-Baureihe liegen dürfte. Die Limousine mit Raubkatze wird gerade noch auf 40,9 Prozent geschätzt.

Dass auch ein "alter Hase" mithalten kann, zeigt die Mercedes S-Klasse als Inbegriff dieser Fahrzeug-Kategorie, sie kommt auf 53,7 Prozent, der Audi A8 auf 53,2 Prozent. Mit weitem Abstand vorne liegt der Porsche Panamera mit einem Restwert von 58,2 Prozent.