Leserbrief

Was für Berlin gilt, sollte auch für Bürstadt gelten

Zum Thema Grünflächen in Bürstadt:

Das Thema vieler Bürger ist und bleibt die Erhaltung der Grünflächen und Bäume in unserer Stadt. Man ist der Meinung, dass in der letzten Zeit schon viel zu viele Bäume gefällt wurden, auch Bäume, die von Bürgern der Stadt gestiftet wurden. Dazu kann man nur sagen: "Ewe langt's!"

Es klingt wie ein Witz, wenn die Rathauschefin als auch der SPD-Chef in trauter Gemeinsamkeit davon sprechen, dass es um die Grünflächen in der Stadt nicht schlecht bestellt ist und Bäume nachgepflanzt werden. Da kann man nur entgegnen: Unter den alten Bäumen konnten die Menschen spazieren gehen, unter den neugepflanzten finden sie keinen Schatten mehr.

Schutz für Bäume

Der einzige Lichtblick in der ganzen Angelegenheit: Die Grünen haben sich anscheinend auf ihr ureigenes Programm besonnen und sind aus der Vier-Parteien-Koalition ausgebrochen. Jetzt fordern sie einen rechtlichen Schutz für die Bäume, den es in Berlin, Brandenburg und Hamburg schon gibt. Nachzulesen in der regionalen Nabu-Info der Baumschutzverordnung von Berlin, Brandenburg und Hamburg.

Was für Berlin gilt, sollte auch für unsere Stadt gelten. Vielleicht ist auch der Nabu Bürstadt dafür zu begeistern. Von Seiten der Bürger wird der oben genannte Vorschlag eine große Unterstützung bekommen.

Bei der Umsetzung des neu aufgelegten Programms mit dem Ziel eines sozialen Umbaus der Stadt, bei dem es, wie es heißt, um Integration und um ein soziales Gleichgewicht gehen soll, wäre es wichtig und auch fair, die Bürger basisdemokratisch zu beteiligen.

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