DAS NACHRICHTENPORTAL

Sonntag, 26.10.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Streitsucht als Liebesbeweis

Von Thorsten Eisenhofer

Heiko Butscher gehörte in der Rückrunde der vergangenen Zweitliga-Saison zwölf Mal der Vierer-Abwehrkette von Eintracht Frankfurt an. Zumeist links, nur einmal in der Mitte. Nun, knapp sechs Wochen vor Beginn der Bundesliga-Saison, ist er der einzige Innenverteidiger im Kader der Hessen. Es ist also klar, dass der Aufsteiger noch eine Abwehr-Auffrischung benötigt. Das weiß der Aufsichtsrat, das weiß Manager Bruno Hübner - und das weiß auch Trainer Armin Veh. Dass dieser am lautesten schreit, ist verständlich: Schließlich stünde er im Epizentrum der Kritik, sollte sich die Eintracht-Defensive als extrem instabil erweisen.

Nur, solche Veh-Gewitter entladen sich über Frankfurt in etwa so oft wie Niederschlag in der Regenzeit. Ein paar Beispiele: die "Rotzlöffel"-Debatte mit dem damaligen Düsseldorfer Sascha Rösler, Kritik am Aufsichtsrat vor der Vertragsverlängerung im März und nun die Beschwerde über die Transferpolitik. Doch Veh deshalb als Stinkstiefel abzustempeln, wäre so falsch wie FIFA-Präsident Sepp Blatter als Engel zu beschreiben.

Vielmehr ist die Streitsucht ein Liebesbeweis. Ein Liebesbeweis an seinen Arbeitgeber. Denn Lautsprecher Veh, der in der Vergangenheit schon mal schnell hier und da war (Wolfsburg, Hamburg), fühlt sich in Frankfurt wohl. Pudelwohl. Und er will mit der jungen Mannschaft um die Kronjuwelen Sebastian Jung, Sebastian Rhode und Sonny Kittel etwas erreichen - auch wenn nun erstmal nur der Klassenerhalt zählt. Für höhere Ziele braucht es nicht unbedingt einen Schmusekurs, sondern Ziele und Visionen, die Veh stets predigt - und eine Behebung der Baustelle Innenverteidigung.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 13.07.2012
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Sprachfehler macht müde

Neulich hielt Kai, Mittvierziger, Spielausschussmitglied in einem gewöhnlichen Verein vom Lande, mal inne. Wie angenehm müsste doch so ein normaler Sonntag sein? So ein ganz normaler, gut bürgerlicher Sonntag ohne Fußball: Ausschlafen, opulentes Frühstück, Rinderbraten nach dem Kirchgang… [mehr]

Fußball

Flutlicht erleuchtet Kickers spät

Würzburger Kick. - Bayreuth 4:1 Würzburg: Wulnikowski, Schmitt (46. Lewerenz), Nothnagel, Schoppenhauer, Weißenberger, Haller, Vocaj, Shapourzadeh (66. Gutjahr), Demirtas (77. Bieber), Jabiri, Billick. Bayreuth: Sponsel, Rinchiuso, Eckert, Ascherl, Ulbricht (70. Kolb), Wolf, Gallo (77. Root), Ruß… [mehr]

Fußball

SGM will sich von anderer Seite zeigen

Es bleibt sehr spannend. Nach dem Unentschieden im Spitzenspiel liegen nun drei Teams mit 26 Punkten vorne: Satteldorf, Öhringen und Pfedelbach. Mulfingen und Wachbach sind Verfolger, danach folgt ein breites Mittelfeld. Am Tabellenende liegen die beiden Neulinge Dünsbach und Braunsbach. Für… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL