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Samstag, 25.02.2017

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Handball: In der Verbandsliga gastiert Dittigheim/Tauberbischofsheim beim Titelfavoriten HC Neuenbürg

HSG steht vermutlich vor unlösbarer Aufgabe

Der Heimsieg in der vergangenen Woche über Büchenau wurde bei der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim natürlich gebührend gefeiert. Nun wartet am morgigen Samstag um 20 Uhr auf die Mannschaft beim Tabellenführer und Titelaspiranten HC Neuenbürg eine kaum lösbare Aufgabe. Als Absteiger aus der Badenliga waren die Gastgeber fulminant in die neu geschaffene Verbandsliga gestartet. Das Ziel, den sofortigen Wiederaufstieg zu realisieren, hat man klar im Visier. Und man ist auf dem besten Weg, dieses Vorhaben auch umzusetzen.

Die Gäste wissen natürlich, dass die Trauben in Neuenbürg extrem hoch hängen. Dennoch fahren sie nicht bis an den Rand des nördlichen Schwarzwaldes, um dort den Kopf in den Sand zu stecken und beide Punkte kampflos zu verschenken. Der letzte Heimsieg hat das Selbstvertrauen der Schneider-Truppe wieder etwas aufpoliert.

Schon im Hinspiel boten die Grün-Weißen dem HCN lange Paroli bieten. Zur Pause, beim Stand von 14:14, war die Partie damals noch völlig offen. Erst in der Schlussphase verschaffte sich Neuenbürg etwas Oberwasser und entschied die Partie knapp mit 30:26 für sich.

Dass der Favorit aus dem Kreis Karlsruhe nicht unverwundbar ist zeigten ausgerechnet zwei Teams aus dem unteren Tabellendrittel. Der TV Büchenau , den die HSG letzte Woche klar mit einer 27:21 Niederlage nach Hause geschickt hat, fügte Neuenbürg Mitte November mit 29:28 die bisher einzige Heimniederlage der Saison bei und auch Ettlingen/Bruchhausen trotzte dem Favoriten vor 14 Tagen einen Punkt ab. Doch die HSG wird nicht so vermessen sein, sich durch diese Ergebnisse unter Druck setzen zu lassen. Um in Neuenbürg etwas zu holen, müsste schon jeder einzelne HSG-Akteur über sich hinauswachsen.

Coach Sigi Schneider werden voraussichtlich nicht alle Akteure zur Verfügung stehen. Verletzungsbedingt fehlen wird definitiv David Küpper, Fragezeichen stehen zudem hinter dem Einsatz von Lukas Schneider und Manuel Rack. Nicht im Aufgebot ist Pascal Gärtner. Wie bereits in den letzten Spielen werden dafür verstärkt wieder Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen zum Zug kommen. bf

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 17.02.2017
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