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Nur total transparent

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 16.02.2017

Von Alexander Müller zum Rennen um die Fußball-EM 2024

Alexander Müller

Alexander Müller

© red

Die türkische Bewerbung ändert nichts an der Prognose: Deutschland bleibt der turmhohe Favorit für die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2024. Mehr als genügend top-moderne Stadien, die Infrastruktur eines Hochindustrie-Lands, das Image als Organisationsweltmeister, der ungebrochen riesige Stellenwert des Fußballs mit Millionen Fans in der Republik - all das sind schlagende Argumente dafür, dass der DFB nach der WM 2006 wieder eine Großveranstaltung ausrichten darf.

Die Fallstricke, die bei dieser Bewerbung lauern, sind aber dennoch nicht zu unterschätzen. Zunächst einmal lehrt die bittere Erfahrung, dass bei Vergabeverfahren wie diesem in der jüngeren Vergangenheit nur selten der beste Kandidat zum Zuge gekommen ist - Katar und Russland lassen schön grüßen. Außerdem geht der DFB nach dem "Sommermärchen"-Skandal rund um die Vergabe der WM 2006 erheblich vorbelastet ins Rennen.

Die Konsequenz für die Chefetage in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise kann nur lauten: totale Transparenz, um den Verdacht erneuter Mauschelei erst gar nicht entstehen zu lassen. Zum ersten Lackmustest in dieser Hinsicht wird die Auswahl der potenziellen EM-Arenen werden. Schon bei der WM 2006 war es zu etlichen Härtefallen gekommen, und 2024 gäbe es statt wie damals zwölf nur noch zehn Standorte. Wenn man davon ausgeht, dass Berlin, München und Dortmund gesetzt sind, müssen die verbleibenden sieben Stadien nach klar nachvollziehbaren objektiven Kriterien wie Regionalproporz und Größe ausgewählt werden. Der DFB hat die Chance, zu beweisen, dass man auch komplett korrekt den Zuschlag für ein Turnier bekommen kann.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 16.02.2017
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