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Fußball: Darmstadt 98 beendet gegen Borussia Dortmund die Negativserie und glaubt wieder an den Klassenerhalt

Unerwartete Rückkehr der Hoffnung

Die pure Erleichterung bei Darmstadts Trainer Torsten Frings nach dem Schlusspfiff am Samstag.

© dpa

Darmstadt. Mittelfeldmotor Jérôme Gondorf gab sich nach dem unerwarteten Ende der Sieglos-Serie trotzig: "Wenn uns die anderen schon abgeschrieben haben - bitte. Dann rollen wir das Feld halt von hinten auf." Elf Spiele mit nur einem einzigen Punkt in der Fußball-Bundesliga hat der SV Darmstadt hinter sich. Den ersten Sieg seit Ende Oktober gab es nun ausgerechnet gegen Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund, bei dem man in der Hinrunde noch mit 0:6 untergegangen war.

"Haben alles perfekt umgesetzt"

Noch vor Wochenfrist waren nach der Niederlage bei Eintracht Frankfurt bereits Abgesänge auf die "Lilien angestimmt worden. Unter der Woche hatte Präsident Rüdiger Fritsch eingeräumt, dass man sich "auf Sinkkurs" befinde und nachdrücklich betont, dass auch im Falle eines Abstiegs die Lichter in Darmstadt nicht ausgingen. Und nun keimt tatsächlich wieder Hoffnung am Böllenfalltor: Der Abstand auf einen Relegationsrang wurde auf vier Punkte verkürzt - bei noch 14 Spielen.

"Wir haben alles perfekt umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", freute sich Trainer Torsten Frings. "Wir haben Dortmund nicht ins Spiel kommen lassen, aber auch mutig nach vorne gespielt." Tatsächlich dominierten die "Lilien" die Partie vom Anpfiff weg, erspielten sich bereits in der ersten Viertelstunde drei gute Torchancen und gingen in der 21. Minute durch Winterneuzugang Terrence Boyd verdient in Führung. "Ich hab den Ball gar nicht richtig getroffen, aber Hauptsache aufs Tor", sagte der US-Nationalspieler und fügte feixend an: "Hat aber gereicht für den Roman (Bürki)." In der Folge hätte seine Mannschaft den Vorsprung noch ausbauen können. Doch stattdessen kassierte sie kurz vor der Pause den Ausgleich. "Was ich da gedacht habe, kann ich hier nicht laut aussprechen", sagte Frings nach dem Spiel. "In der Halbzeit habe ich gesagt: Wir spielen genauso mutig weiter. Und ich habe an die Mannschaft appelliert, dass wir nicht den gleichen Fehler machen wie gegen Frankfurt, als wir uns haben hintenreindrängen lassen."

"Ich hatte auch ein bisschen Angst davor, dass wir wieder einbrechen", gestand Boyd. "Der Trainer hat uns aber nochmals aufgebaut und gesagt: "Ihr könnt so stolz sein. Nehmt das mit. Belohnt euch einfach." Und genau das tat die Mannschaft.

Wichtiger Faktor für den Sieg gegen Dortmund waren dabei die Winterneuzugänge - neben Boyd auch die beiden Ex-Schalker Hamit Altintop und Sidney Sam. In seinem ersten Spiel von Anfang an für die Lilien eroberte der enorm präsente Altintop den Ball in der 67. Minute im Mittelfeld, Schalke-Leihgabe Sam legte ihn auf den eingewechselten Antonio Colak und der verwandelte zum 2:1. dpa

© Mannheimer Morgen, Montag, 13.02.2017
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