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Fußball: 2:0-Sieg gegen Hertha BSC sorgt vor dem Europa-League-Auftritt bei Saloniki für Stimmungsumschwung in Gelsenkirchen

Schalker Scharfschützen im Aufwärtstrend

Archiv-Artikel vom Montag, den 13.02.2017

Gelsenkirchen. Mit ihrem ungewöhnlichen Torjubel haben Schalkes leidgeprüfte Profis ihren zurückgewonnenen Spaß am Fußball dokumentiert. Nach den Treffern von Guido Burgstaller und Leon Goretzka rannten einige Spieler zur Seitenlinie und warfen mit simulierten Handbewegungen imaginäre Dartpfeile ins Publikum. Was es damit auf sich hatte, erläuterte der Nationalspieler nach dem souveränen 2:0 (1:0) gegen Hertha BSC mit verschmitztem Lächeln. "Beim Dart habe ich mir die Präzision geholt", sagte Goretzka zu seinem platzierten Schuss ins untere linke Eck von der Strafraumgrenze in der 62. Minute. Zu seinem 22. Geburtstag am vergangen Montag hatte Goretzka eine Dartscheibe geschenkt bekommen, die er im Umkleidetrakt auf dem Trainingsgelände aufhängte. Als Alessandro Schöpf behauptete, vier Spieler seien beim Dart etwa auf gleichem Niveau, protestierte Goretzka energisch. "Ich bin der Beste."

Neben Goretzka überragte Nabil Bentaleb. Mit einem sehenswerten Lupfer über die gesamte Hertha-Abwehr bediente er Burgstaller, und der kampfstarke Winter-Zugang schoss Schalke mit seinem zweiten Saisontreffer (42.) im vierten Einsatz auf die Siegerstraße. Trainer Markus Weinzierl war voll des Lobes, weil sein Team sich nach dem blamablen 0:1 gegen Frankfurt zusammengesetzt hatte und beschloss: So kann es nicht weitergehen. Es folgten starke Auftritte beim 1:1 in München, der souveräne 4:1-Pokalerfolg in Sandhausen - und nun der verdiente Heimsieg gegen Lieblingsgegner Hertha, der neunte in Serie gegen Berlin. "Das Frankfurt-Spiel war heilsam. Die Mannschaft hat danach die richtige Reaktion gezeigt", befand Weinzierl. Die Woche sei "sehr erfreulich" gewesen: "Die Ergebnisse waren gut, der Inhalt war auch gut. Es hat richtig Spaß gemacht, der Mannschaft zuzuschauen."

Zwar ist der Rückstand auf die Europapokalplätze weiterhin respektabel. Aber der Aufwärtstrend beim Revierclub ist unverkennbar. Manager Christian Heidel ist auch mit Blick auf die nächste brisante Aufgabe in der Europa League in der Zwischenrunde bei PAOK Saloniki am Donnerstag positiv gestimmt: "Dort wollen uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel holen." dpa

© Mannheimer Morgen, Montag, 13.02.2017
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