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Fußball: Nach Derbyerfolg gegen Darmstadt und Zittersieg im DFB-Pokal ist Frankfurt beim 0:3 in Leverkusen chancenlos

Ein dritter Kraftakt – zu viel für die Eintracht

Archiv-Artikel vom Montag, den 13.02.2017

Leverkusen. Niko Kovac (Bild) hatte es schon immer gesagt. Spitzenmannschaften, das sind für ihn Bayern München, Borussia Dortmund und ausdrücklich auch Bayer Leverkusen. "Wir gehören noch nicht dazu", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt. Der vermeintliche Beweis dafür wurde am Samstag erbracht. Da trat die Eintracht als Tabellendritter beim Neunten in Leverkusen an - und verlor verdient mit 0:3 (0:1).

"Wir sind noch nicht so weit, wie uns viele schon sehen. Man muss auch mal anerkennen, dass der Gegner heute einfach besser war", sagte Kovac nach dem Spiel. "Wir sind hingefallen, nun müssen wir wieder aufstehen." Der nächste Gegner heißt am Samstag FC Ingolstadt.

Für die Eintracht spricht, dass sie im Januar bereits die 0:3-Packung in Leipzig problemlos wegsteckt hat. Außerdem haben die Frankfurter in dieser Woche anders als in der vergangenen keine Zusatz-Belastung zu verkraften. Denn einer der Gründe für den Einbruch in Leverkusen lag genau darin: Das Derby gegen Darmstadt, der Pokalfight in Hannover und dann noch Leverkusen - das war selbst für diese fitte und fleißige Mannschaft zu viel.

"Zum Schluss ist uns der Saft ausgegangen", meinte Kovac. "Wir haben es nicht geschafft, körperliche und geistige Frische zu zeigen. Das 0:3 ärgert mich, man kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen."

"Sind noch kein Spitzenteam"

Javier Hernandez brachte Bayer schon in der 5. Minute in Führung. Danach vergaben Mijat Gacinovic (20.) und Branimir Hrgota (26.) zwei gute Chancen, um dieses Spiel noch einmal zu drehen. Das rächte sich nach der Pause, als erneut "Chicharito" (63.) und Kevin Volland (78.) für Leverkusen trafen. "Wir hätten unsere beiden Chancen in der ersten Halbzeit nutzen müssen", sagte Kovac.

Frankfurts Torwart Lukas Hradecky reiste nach dem Spiel ins "Aktuelle Sportstudio" des ZDF. Der finnische Keeper haderte ein wenig damit, dass die Frankfurter einen großen Schritt Richtung Europapokal hätten machen können, weil die beiden Konkurrenten Borussia Dortmund und Hertha BSC ihre Spiele ebenfalls verloren. "Komischerweise sind alle anderen Ergebnisse in unsere Richtung gegangen", sagte er. Am Ende lautete aber auch Hradeckys Fazit: "Eine Spitzenmannschaft sind wir noch nicht." dpa (Bild: dpa)

© Mannheimer Morgen, Montag, 13.02.2017
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