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Eigenwillige Rennanalyse

Von  Stefan Skolik

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Stefan Skolik

© Berno Nix

Sebastian Vettel ist immer für einen lockeren Spruch gut und für jeden Scherz zu haben. Gestern war aber für den Heppenheimer Schluss mit lustig, er gebrauchte sogar ein Schimpfwort. "Sch . . . gelaufen", kommentierte er seinen Ausfall - und war verständlicherweise tief enttäuscht über den Defekt an seiner Lichtmaschine, der ihn den sicheren Sieg kostete.

Pole Position, klarer Start-Sieger, souveräne und deutliche Rennführung - besser hätte es für Vettel eigentlich nicht laufen können. Bis zu jener schicksalshaften 34. Runde, als wegen Reifen- und Felgen-Resten auf der Fahrbahn eine Safety-Car-Phase angeordnet wurde. Das Feld rückte nun wieder dichter zusammen - und noch viel schlimmer: Offenbar wegen des langsameren Renntempos streikte die Lichtmaschine an Vettels Red Bull und zwang ihn zur Aufgabe.

Ganz bitter für den Weltmeister - der anschließend jedoch eindeutig zu weit ging und in der ersten Enttäuschung eine spanische Verschwörung gegen sich witterte. Das Safety Car sei unnötig gewesen, lamentierte er, und nur zu dem Zweck eingesetzt worden, um dem Spanier Alonso noch eine Chance auf den Heimsieg einzuräumen. Eine eigenwillige Rennanalyse des Hessen - und zudem dicht an der Grenze zur Unsportlichkeit. Bei allem Verständnis für die Enttäuschung über den entgangenen Sieg - das passt nun gar nicht zu dem zweifachen Champion.

© Mannheimer Morgen, Montag, 25.06.2012
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