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Test Mercedes SLS AMG: Das Warten auf den würdigen Nachfolger des legendären 300 SL Flügeltürer hat sich gelohnt
Von Michael Grethe
Emotion pur: Sie nähern sich einem Fahrzeug, dessen Kühlergrill und die seitlichen Lufteinlässe unverkennbar die Verwandtschaft zu seinem Urahnen, dem Traumwagen Ihrer Jugend schlechthin, erkennen lassen. Sie drücken auf die Fernbedienung, die Türgriffe fahren aus. Die Flügeltüren schwenken nach oben und geben dem Blick frei in den puristisch-sportlich gestalteten Innenraum. Sie ziehen den Kopf ein, drehen sich in den Schalensitz. Überall vor Ihnen erblicken Sie hochwertige Materialen. Zwei übersichtliche, silberne Rundinstrumente rücken kurz in den Mittelpunkt des Interesses. Die vier Auslässe der Lüftung erinnern Sie an Flugzeugturbinen. Und dann ist es soweit: Sie drücken auf den Start-Stopp-Knopf und der Motor springt mit seinem unnachahmlichen V8-typischen Sound an. Sie stellen den Hebel des 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes auf Drive und los geht's. Nach dem Ortsschild drücken Sie das Gaspedal voll durch und die 571 PS des stärksten Serien-V8-Motors der Welt treiben den Wagen mit brachialer Gewalt vorwärts. Nach 3,8 Sekunden sind bereits die erlaubten 100 km/h erreicht. Das ist Emotion pur. Das ist der neue Mercedes SLS AMG.
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