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Michael Fürst zum Verbandsliga-Rückzug des TV Hardheim
Als sich gestern die Meldung vom Hardheimer Verbandsliga-Rückzug wie ein Lauffeuer verbreitete, wollten zunächst noch viele an einen verspäteten Aprilscherz denken. Doch die Nachricht ist echt und zeigt der Fußball-Abteilung des TV Hardheim nun in schonungsloser Realität, dass vor allem in den letzten vier Jahren - nach dem Weggang von Werner Habiger - viele, viele Fehler gemacht wurden: Waren es in den ersten 14 Jahren der "Hollerbach'schen Unterstützung" lediglich zwei Trainer, die den TVH in der Landes- und Verbandsliga führten, so wurden in den letzten vier Jahren aufgrund von individuellen Fehleinschätzungen gleich vier Übungsleiter verschlissen. Die späten Verpflichtungen von Klaus Specht und Berthold Hörst führten zudem dazu, dass die Trainer keine Möglichkeit hatten, eine Mannschaft "zu bauen". Daraus folgt, dass die nötigen "Last-Minute-Transfers" dazu führten, dass der Etat stetig stieg und in gleichem Maße die Identifikation der Hardheimer mit "ihren Fußballern" sank. Arnold Hollerbach, der in diesem Falle vor allem dem "Geschick" von Werner Maier vertraute, erkannte dies nach der Demission von Hörst vor drei Monaten - zu spät.
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