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Von Ulrich Rüdenauer
Wenigstens nimmt Peter Hein die Dinge mit Humor. "In einem Zeitraum von nur zwei Jahren ist es mir gelungen", sagte der Sänger der Fehlfarben kürzlich freimütig in einem Interview, "von der Stufe 'Knietief im Dispo' die Stufe 'Bis zum Hals in der Scheiße' zu erreichen." "Knietief im Dispo" hieß das Comeback-Album der Fehlfarben aus dem Jahr 2002, und man darf vermuten, dass der Verkauf des Werks nicht dazu angetan war, an misslichen finanziellen Zuständen etwas zu ändern. Ob die neue Platte "Handbuch für die Welt" die Misere beheben wird, ist fraglich. Die Fehlfarben, die sich erst Anfang dieses Jahrtausends nach einem fulminanten Start zu Beginn der 1980er Jahre wieder zusammengefunden hatten, müssen trotz aller musikalischen Impulsivität Realisten sein: Nicht Champions-League lautet das Ziel der Düsseldorfer, sondern Klassenerhalt.
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