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Was haben Elefanten und Heuschrecken gemeinsam? In der Wilhelma in Stuttgart müssen sie alle rein in die Inventurliste - nur geht das bei den Elefanten etwas einfacher als bei den Heuschrecken. Und da außer den Zebras niemand streifencodierte Hinterbacken hat, wird in der Wilhelma von Hand gezählt: Kleine und große Krabbeltiere, schnelle und langsame Gefiederte, Schuppige und Pelzige. . . Fast 9000 Tiere tummeln sich in der Wilhelma, und einmal im Jahr wollen es Pfleger und Zoologen ganz genau wissen. Da den Tieren die jährliche Inventur aber am gestreiften oder ungestreiften Hintern buchstäblich vorbei geht, halten sie eben nicht extra still und machen das ganze so zu einem Geduldsspiel mit sportlicher Note. Diese fällt bei den Gärtnern flach, da die Pflanzen naturgemäß sehr wohl still halten. Dennoch dauert es seine Zeit, bis auch die vielen Tausend Pflanzen erfasst sind. Je kleiner und zahlreicher die Tiere sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das es Diskrepanzen gibt. Bei Elefanten und Mammutbäumen ist die Inventur eine einfache Angelegenheit, bei Ameisen und Guppies eher nicht. Allerdings wird "nur" gezählt - wiegen gehört nicht zur Inventur. Der junge Brillenpinguin muss inventurunabhängig regelmäßig auf die Wage, um die Gewichtszunahme zu kontrollieren. Bild: Wilhelma
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